Die Anschauung ist das Geschehen das durch die Betrachtung geschieht.
Beziehungsweise bewirkt dieses Geschehen das durch die Betrachtung geschieht die Anschauung des Erkenntnisobjekts.
Respektive kann durch die Anschauung des Erkenntnisobjekts entweder ein physisches Erkenntnisobjekt visuell erkannt werden oder ein geistiges Erkenntnisobjekt erkannt bzw. geistig/mental gesehen werden.
In einem derartigen Fall handelt es sich also um eine geistige Betrachtung durch die ein geistiges Erkenntnisobjekt bzw. ein mentales Erkenntnisobjekt erkannt wird (z. B. eine geistiges Bild oder sonst ein mentales Erkenntnisobjekt).
In diesem Sinn muss man bei der Anschauung unterscheiden: ob es sich um eine optische bzw. visuelle Anschauung handelt oder um eine geistige Anschauung die durch das eigene Denken bzw. durch das begriffliche Denken durch den eigenen Geist entsteht.
Beziehungsweise muss man unterscheiden ob es sich um eine geistige Betrachtung bzw. um eine geistige Anschauung oder um eine visuelle Betrachtung handelt.
Wobei bei der visuellen Betrachtung ein physisches Erkenntnisobjekt erkannt bzw. visuell physisch gesehen wird, wohingegen bei der geistigen Anschauung bzw. bei der geistigen Betrachtung ein geistiges Erkenntnisobjekt sieht bwz. ein mentales Erkenntnisobjekt geistig betrachtet wird.
Im Fall der physischen Anschauung sieht ein bestimmter Mensch bzw. eine bestimmte Person ein tatsächlich gegebenes Objekt bzw. ein physisches Objekt im Sinn eines physischen Erkenntnisobjekts.
Im Fall einer geistigen Betrachtung bzw. im Rahmen einer meta-physischen Betrachtung/Anschauung handelt es sich um ein geistiges Sehen im Sinn der geistigen Anschauung.
In einem derartigen Fall handelt es sich also um ein menschliches Denken bzw. um ein begriffliches Denken einer bestimmten Person.
Beziehungsweise erkennt in einem derartigen Fall die erkennende Person zum Beispiel durch ihr begriffliches Denken ein Erkenntnisobjekt das in der Form einer Idee bzw. in der Form des Begriffs der Idee in ihrem Bewusstsein erscheint, falls diese Person die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst.
Respektive erkennt in einem derartigen Fall die begrifflich denkende Person den gegenständlichen Sachverhalt durch diese Idee bzw. durch den Begriff der Idee der als die systematische Einheit der Idee in ihrem Bewusstsein erscheint, falls sie die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst. (vgl. mit Kant Zitat 7).
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Man muss unterscheiden ob das Erkenntnisobjekt tatsächlich gegeben ist oder nur als Begriff der Idee gegeben ist:
Ich muss also unterscheiden, ob mir das Erkenntnisobjekt als Gegenstand schlechthin oder nur als Gegenstand in der Idee gegeben ist. (vgl. mit Kant Zitat 7).
In diesem Sinn kann man manch ein Objekt, durch das Sehen mit den eigenen Augen, tatsächlich als Gegenstand schlechthin und somit als Objekt objektiv gültig erkennen bzw. als Objekt tatsächlich begreifen.
Andere Erkenntnisobjekte hingegen, kann man nur als Idee und somit nur als Gegenstand in der Idee mental begreifen.
Beziehungsweise kann ich ein Erkenntnisobjekt das mir als der Gegenstand in der Idee gegeben ist nur durch den Begriff der Idee erkennen bzw. kann man ein derartiges Erkenntnisobjekt nur geistig respektive nur mental erkennen und begreifen. (vgl. mit Kant Zitat 7)
Deswegen kann man ein derartiges Erkenntnisobjekt, das man nur als Idee bzw. nur als Vorstellung erkennen kann, nur subjektiv gültig erkennen.
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Im zuerst genannten Fall kann ich das Erkenntnisobjekt tatsächlich auf der „Ebene der Objekte“ als wirklich zur Anschauung gegebenes Objekt erkennen durch die Sinneswahrnehmung objektiv gewiss erkennen.
Im zweit genannten Fall ist mir das Erkenntnisobjekt nur als der Begriff der Idee gegeben, der als Gegenstand in der Idee in meinem Bewusstsein erscheint, falls ich die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasse (vgl. mit Kant Zitat 7).
In einem derartigen Fall kann ich das Erkenntnisobjekt durch mein Denken und somit nur subjektiv gültig erkennen bzw. nur subjektiv gültig begreifen.
Ich kann es hier also die Sache, das Ding, den Sachverhalt nur geistig bzw. nur mental erfassen/erkennen/studieren/analysieren usw.
Ich muss bezüglich der Anschauung der Erkenntnisobjekte/der Dinge/der Sachen/der Sachverhalte usw. also unterscheiden, ob mir das Erkenntnisobjekt entweder als faktische Einheit oder nur als Begriff der Idee und somit nur als die systematische Einheit der Idee gegeben ist, die als Gegenstand in der Idee in meinem Bewusstsein erscheint, falls ich das Erkenntnisobjekt/das Ding/die Sache/den Sachverhalt usw. durch das Schema der Idee geistig auffasse. (vgl. mit Kant Zitat 7).
Diese Unterscheidung sollte man in allen Bereichen des Wissens und damit auch in der Wissenschaft beachtet und berücksichtigt werden.
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Unser menschliches Erkennen gründet sich auf die Anschauung:
Unser menschliches Erkennen gründet sich auf die Anschauung der Gegenstände.
Beziehungsweise gründet sich unsere menschliches Erkennen und damit unser menschliches Denken einerseits auf die Anschauung der Objekte die uns als Gegenstände tatsächlich gegeben sind.
Und andererseits gründet sich unser menschliches Erkennen und und auf die Anschauung der Ideen bzw. auf die Anschauung der Begriffe der Ideen die in unserem Bewusstsein in der Form der systematischen Einheiten der Ideen erscheinen, falls wir die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffassen.
Diesen Sachverhalt hat der Philosoph Immanuel Kant erkannt und in seiner Schrift:
„Kritik der reinen Vernunft“ im Kapitel bzw. im Abschnitt:
Transzendentale Ästhetik, Der transzendentalen Elementarlehre Erster Teil
aufgezeigt. (vgl. mit Kant Zitat 27).
Deswegen kann man sagen, dass sich das menschliche Denken auf die Anschauung – nämlich auf die Anschauung der Gegenstände bzw. auf die Anschauung der Objekte oder auf die Anschauung der Ideen bzw. auf die Anschauung der Begriffe der Ideen gründet.
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Und wir erkennen damit durch die philosophische Methode der Dialektik die Ideen – durch das „Ponderieren der Ideen“ – in wir diese geistig miteinander vergleichen und dadurch zum Beispiel eine Sache/einen Sachverhalt/ oder einen neuen Zusammenhang erkennen.
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Weiteres über die Anschauung von Dingen in den verschiedenen Bereichen des Wissens:
In der Rechtsprechung bzw. im Rechtswesen ist man zum großen Teil mit Erkenntnisobjekten befasst, die uns nur in der Form der Begriffe der Ideen gegeben sind (Gesetze, Verordnungen, Erlässe usw.). Es sind dies nämlich Begriffe die die Relationen der Dinge/Sachen/Sachverhalte zueinander regeln.
Nicht viel anders ist dies in anderen Bereichen des Wissens: so etwa in den unterschiedlichen Wissenschaften. Überall ist man teils mit Tatsachen befasst und zum anderen Teil mit Erkenntnisobjekten die uns nur als Begriffe bzw. nur als Ideen/Sichtweisen/Vorstellungen/Ansichten gegeben sind.
Dies trifft auch auf die Anschauung der Dinge in der Heilkunde, in der Medizin im Sinn der universitären Medizin zu.
Und es trifft auch auf die Biologie, auf die Kunde bzw. die Erkenntnis in Bezug auf das Nervensystem, den Organismus als Ganzes als die körperliche Grundlage der Lebewesen zu.
Immer ist uns das jeweilige Wissen entweder in der Anschauung tatsächlich gegeben können die Sachen bzw. die Sachverhalte demonstriert werden oder es ist dies nicht möglich weil die einzelnen Erkenntnisobjekte uns nur durch die Begriffe der Ideen gegeben sind was etwa auf die Psychologie, die Psychiatrie, die Psychotherapie, auf Bereiche der Psychosomatik usw. zutrifft.
Demgemäß kann man vieles nur subjektiv gültig erkennen anderes jedoch objektiv gültig, weil es uns als tatsächlich gegebenes Objekt gegeben ist.
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(letzte Änderung am 12.06.2026, abgelegt unter: Abstraktion, Aussagen, Begriff, Bewusstsein, Definition, Diagnostik, Erkennen, Erkenntnis, Erklären, Evidenz,Gesundheit, Gewissheit, Heilkunde, Klassifikation, Medizin, Natur, Objektivierung, Philosophie, Prognose, Psychiatrie, Psychologie, Psychotherapie, Wissen, Wissenschaft)
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