Überlegen

Das Überlegen ist das prüfende Abwägen von Vorstellungen um zu entscheiden was zutreffend ist. Man kann auch sagen: Das Überlegen ist das prüfende Abwägen und Vergleichen von Ideen um durch die  Unterscheidung und durch die Entscheidung das persönliche Urteil zu bilden. Dabei kann dieses Urteil ein Wahrnehmungsurteil oder ein Erfahrungsurteil im Sinne von Immanuel Kant sein. Es kommt das Wort überlegen wahrscheinlich …

Überlegung

Die Überlegung ist das Vergleichen von Vorstellungen auf der „Ebene der Ideen“ durch das Denken. Demgemäß beruht die Überlegung dem mentalen Prozess der zu diese Ergebnis führt. Man kann auch sagen: die Überlegung beruht auf dem Verstand und der Vernunft der Person. Bildlich gesprochen ist das Überlegen das „Übereinanderlegen“ von Vorstellungen und letztlich das Entscheiden/Urteilen welche Vorstellung in welchem Ausmaß zutreffend ist. Das …

Aspekt / Gesichtspunkt

Ein Aspekt ist eine bestimmte Sichtweise. Es ist ein Aspekt also ein Gesichtspunkt unter dem ein Sachverhalt geistig betrachtet und geistig aufgefasst wird. Daher ist ein Aspekt auch eine geistige Ansicht. Man kann Sachverhalte oftmals unter verschiedenen Aspekten bzw. Gesichtspunkten betrachten und daher verschieden geistig auffassen. Man kann verschiedene Zusammenhänge geistig erfassen. Insbesondere in der Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie kann man Sachverhalte in der Regel …

konstitutiv

Eine Idee ist nicht konstitutiv (vgl. mit Kant Zitat 3a). Man kann aus der Idee allein nicht erkennen und wissen, ob es tatsächlich so ist. Daher ist die Idee nur regulativ (vgl. mit Kant Zitat 3a). Die Erkenntnis, die man durch die Überlegung als Vorstellung gewonnen hat, ist nicht gewiss. Nur wenn man die Idee an der Erfahrung prüfen kann, und …

regulativ

Eine Idee ist regulativ und nicht konstitutiv (vgl. mit Kant Zitat 3a). Eine Idee an sich ist nur eine Vorstellung. Daher kann man nicht sicher sein, ob die Idee (Vorstellung) auf den Sachverhalt zutrifft und die Vorstellung allgemein gültig ist. Manchmal trifft eine Idee, die man erlangt hat, auf einen Sachverhalt zu und ist die Idee, wenn sie sich auf eine demonstrierbare Sache bezieht …

relativ

relativ ist was verhältnismäßig ist. Etwas kann z. B. relativ gültig sein. Das heißt es kann dieses Wissen mehr oder weniger gültig sein. Man kann auch sagen: relativ gültig ist, was verhältnismäßig gültig ist. Manches ist nur relativ gültig, anderes ist absolut gültig. Wenn etwas nur relativ gültig ist, dann ist das erlangte Wissen beschränkt gültig, es handelt sich hierbei also …

Eine psychologische Idee ist relativ gültig – Auswirkung auf die psychiatrische Wissenschaft

Man neigt dazu eine psychologische Idee bzw. eine psychiatrische Idee, wenn man sie gefunden hat als etwas Fixes, als etwas Gültiges anzusehen. Dies ist eine Folge unserer Denkgewohnheiten. Wir sind geneigt die Dinge so zu betrachten, als ob sie uneingeschränkt zutreffen, wenn wir sie erkannt haben. Wir sind geneigt psychologische und psychiatrische Erkenntnisse, und damit auch psychiatrische Diagnosen so anzusehen, wie etwas Faktisches das als physisches Objekt …

relativieren

Unsere Erkenntnisse bzw. unsere Aussagen sind oftmals nur relativ gültig. Daher sollten wir die Aussagen, je nach Sachverhalt angemessen relativieren. Man sollte daher die Begriffe in der Schwebe halten wie dies Karl Jaspers in Bezug auf psychologische (psychiatrische) Erkenntnisse formuliert hat. (vgl. Jaspers Zitat 2) In der Psychiatrie (Psychologie, Psychotherapie) sind die Aussagen praktisch immer nur relativ gültig. Daher sollte man die …

relativistisch

Eine Idee, die nur auf der Ebene der Vorstellungen bestimmt werden kann, ist immer nur relativ gültig bzw. ist sie nur  regulativ. Daher sollte man den Begriff einer solchen Idee nur relativistisch verwenden (vgl. mit Kant Zitat 3a). Ideen sind primär immer nur relativ und daher nicht absolut gültig, daher sollte man eine Idee immer nur relativistisch verwenden. Zum Beispiel ist eine …

Vieles von dem was wir wissen ist nur relativ gültig

Vieles von dem was wir wissen, oder glauben zu wissen ist nur relativ gültig. Wenn man in der Medizin oder in der Psychiatrie sagt: etwas ist „genetisch bedingt„, oder „körperlich bedingt“ so ist eine solche Aussage vorerst nur relativ gültig. Nur wenn ich beweisen kann, dass etwas „genetisch bedingt“ oder „körperlich bedingt“ ist (z.B. durch den Nachweis eines Gens oder den …