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persönliches Wissen

Persönliches Wissen ist Wissen das die Person erlangt. Dabei kann das persönliche Wissen subjektives Wissen oder objektives Wissen sein. Falls das erlangte Wissen für jede Person bzw. für alle Personen gültig ist, dann handelt es sich um objektives Wissen bzw. um allgemein gültiges Wissen, im anderen Fall um subjektives Wissen. Man muss also unterscheiden ob das persönliche Wissen nur auf einem …

Ratio

Die Ratio ist die Vernunft. Demgemäß ist rational was durch die vernünftige Überlegung entsteht. Wissen das durch die Ratio begründet gewonnen worden ist, kann plausibel erklärt werden, weil hier die Argumente in ihrer Sequenz sinnvoll zusammenhängen. Als Zuhörer kann man in diesem Fall der Argumentation durch den eigenen Verstand/Hausverstand/gesunden Menschenverstand und durch die eigene Vernunft mühelos folgen und es überzeugt …

Unterscheidung

Die Unterscheidung beruht auf der Feststellung des Unterschieds. Dabei kann die Unterscheidung sich auf Fakten/Objekte beziehen, oder auf Vorstellungen bzw. Ideen, weil es ein großer Unterschied ist, ob etwas meiner Vernunft, als ein Gegenstand schlechthin, oder nur als ein Gegenstand in der Idee gegeben wird (vgl. mit Kant Zitat 7). Im erstgenannten Fall ist mir das Erkenntnisobjekt als faktische Einheit …

Kritikfähigkeit

Der Begriff Kritikfähigkeit kann in unterschiedlicher Bedeutung verwendet werden. Man versteht unter Kritikfähigkeit einerseits das Vermögen mit Kritik konstruktiv umzugehen – oder man versteht andererseits darunter das Vermögen kritisch zu denken. In diesem Beitrag wird die Kritikfähigkeit unter diesem zweiten Aspekt beleuchtet: Es ist hier die Kritikfähigkeit also die Fähigkeit sich kritisch mit einem Sachverhalt auseinanderzusetzen. Demgemäß beruht die Kritikfähigkeit der Person …

klug

Klug ist wer intelligent entscheidet. Es ist also klug wer kraft seiner Intelligenz richtig bzw. angemessen entscheidet. Das heißt es ist klug wer vernünftig und durch den Gebrauch seines Verstandes und der Vernunft bestmöglich entscheidet. Man kann auch sagen: klug ist wer die richtigen Überlegungen anstellt und in der Argumentation die richtigen / treffenden Argumente vorträgt. Wenn die Entscheidung der Person nach vernünftiger Überlegung zustande …

Argumentation

Die Argumentation ist die Begründung die auf dem Zusammenhang der Argumente beruht und die als Vorstellung im eigenen Bewusstsein als mehr oder weniger plausibel erscheint. Es sollte die Argumentation also sinnhaft (sinnvoll) sein, weil der kritische Zuhörer der Kausalitätskette nur zustimmen wird, falls diese durch den Verstand und die eigene Vernunft geprüft Sinn macht bzw. logisch einleuchtend nachvollziehbar ist. Es wird …

empirisch

Empirisch ist was sich auf die Erfahrung gründet (vgl. mit Kant Zitat 16). Es ist also empirisch was durch die Erfahrung erkannt worden ist und sich auf die Empirie gründet. Dabei muss man unterscheiden, ob etwas durch Fakten bzw. durch Objekte empirisch – somit auf der „Ebene der Objekte“ durch die Erfahrung erkannt, registriert, gemessen und dokumentiert worden ist. Oder ob  etwas empirisch durch eine Idee bzw. …

Urteilskraft

Die Urteilskraft ist die mentale Kraft ein treffendes Urteil zu bilden. Es ist die Urteilskraft also das  Vermögen entweder das richtige oder ein den Umständen entsprechend angemessenes, bestmögliches Urteil durch die Unterscheidung und vernünftige Überlegung  zu bilden um zum bestmöglichen Ergebnis zu gelangen. Demgemäß entsteht die Urteilskraft im wesentlichen aus zwei Teilen, erstens der Unterscheidung und zweitens der Entschließung als Folge der Überlegung. …

Kritikvermögen

Das Kritikvermögen ist das  Vermögen einen Sachverhalt kritisch zu beurteilen. Dabei ist das Kritikvermögen ein Talent der Person, insofern ihre Urteilskraft nicht belehrt, sondern durch die Übung nur geschärft werden kann (vgl. mit Kant Zitat 12). Das Kritikvermögen – oder man kann auch sagen: die Kritikfähigkeit – der Person gründet sich auf ihr kritisches Urteilsvermögen um durch ihren Verstand und ihre Vernunft geleitet – man kann auch sagen: durch ihr …

Funktionalität

Die Funktionalität ist die Fähigkeit eine gewisse Funktion zu leisten. Es ist die Funktionalität also das Vermögen eine gewisse Leistung zu erbringen. Man kann auch sagen: die Funktionalität macht eine Aussage über das was geleistet wird. Bessere Funktionalität ergibt qualitativ bessere Leistung. Größere Funktionalität ergibt quantitativ mehr Leistung. Bei der Funktionalität muss man unterscheiden, ob damit eine Funktion gemeint ist, die physikalisch gemessen werden kann, oder ob dies eine Funktion …