Bewusstsein

Das Bewusstsein ist das Zentrum der Psyche.

Man kann auch sagen: das Bewusstsein ist das persönliche Wissen um das eigene Sein.

Ausgehend von diesem mehr oder weniger ausgedehnten Bereich der persönlichen Wahrnehmung erlebe ich mich selbst und die Welt.

Es ist das Bewusstsein also der mehr oder weniger ausgedehnte Bereich des persönlichen  Wissens über die eigene Situation und die der Welt nach meiner persönlichen Wahrnehmung im Sinn der Apperzeption die meine momentane Bewusstheit erzeugt.

Man kann daher auch sagen, dass das Bewusstsein das psychische Phänomen ist das der Person Wissen etwa in Bezug auf den eigenen Körper, die Psyche, den eigenen Geist, die momentane Situation und sonstige Gegebenheiten verschafft.

Das Bewusstsein liefert somit das Wissen über die eigene Befindlichkeit.

So haben wir im Zustand des Wachbewusstseins Kenntnis und Information durch die Sinneswahrnehmung etwa zur vorherrschenden Stimmung, über die Gefühle, die Emotion, die körperliche Empfindung und über persönliches Wissen das durch das Denken entsteht.

Es vermittelt das Bewusstsein also etwa das Wissen über das eigene gegenwärtige Befinden und damit über das eigene gegenwärtige Sein.

Daher kann man auch sagen, dass im Bewusstsein die Inhalte des Seelenlebens erscheinen.

Deswegen kann man berechtigt sagen, dass das Bewusstsein der Mittelpunkt der Psyche ist von dem aus die Wirklichkeit erkannt/beobachtet/registriert wird und andererseits auch die eigenen Gedanken und Vorstellungen.

Man kann aus diesem Zentrum des eigenen Wissens also die Realität und ebenso die Inhalte in Bezug auf die eigene Psyche so begreifen wie man sie als Person gerade sieht. Dabei erlange ich als erkennendes Subjekt diese Einsicht durch die systematische Einheit der Idee, falls ich die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasse (vgl. mit Kant Zitat 7).

In diesem Sinn ist das Bewusstsein wahrhaft das Zentrum aus dem heraus das eigene Erleben und auch das Geschehen in der Welt wahrgenommen bzw. registriert und interpretiert wird.

Ebenso kann man sagen, dass das Bewusstsein das Zentrum der Psyche ist in dessen Fokus die Inhalte der Sinneswahrnehmung und die sonstigen Inhalte erscheinen, wie sie etwa aus dem Gedächtnis kommend im Bewusstsein der Person erscheinen – oder wie sie aus dem Unbewussten stammend spontan auf dem inneren Bildschirm erscheinen – ohne dass man sagen kann warum dies geschieht.

Psychologisch betrachtet ist das Bewusstsein das psychische Zentrum aus dem die anderen psychischen Phänomene hervorgehen.

Je nach Sachverhalt und Situation variiert der Grad der Bewusstheit und damit die Helligkeit des Bewusstseins.

Weil die klaren Gedanken im hellen Bewusstsein erscheinen kann man auch sagen, dass dies ein geistiges Phänomen ist.

Es entsteht unser Denken also im Zustand des klaren Bewusstseins als Phänomen des Geistes.

Weiters kann man auch sagen, dass das Bewusstsein die dynamische Einheit ist, die das situative Erleben und dessen Entwicklung im Lauf der Zeit aus diesem Zentrum registriert, insofern sich je nach Sachverhalt und Situation der Inhalt des Bewusstseins ändert.

So erlebt die Person etwa durch ihre, nach innen gerichtete Wahrnehmung den Grad ihrer momentanen Bewusstheit und auch die Entwicklung des Inhalts des Bewusstseins.

Die Person weiß, wo und in welcher Situation sie sich gerade befindet, sie erlebt je nach Situation und Gegebenheit, mehr oder weniger bewusst, zum Beispiel die Aktivität, oder die Passivität ihres Geistes indem sie etwa bemerkt, dass ihr Gedanken in den Sinn kommen, dass ihr Denken grade aktiv ist oder eine Gedankenleere vorherrschend ist usf.

Demgemäß wird durch das Bewusstsein etwa die eigene Befindlichkeit mehr oder weniger bewusst im Hier und Jetzt erlebt. So kann zu einer bestimmten Zeit gerade ein psychisches Phänomen oder ein körperliches Phänomen oder sonst ein Phänomen als Mittelpunkt des Erlebens im Bewusstsein erscheinen. Es können also die verschiedensten Erkenntnisobjekte zum Inhalt des Bewusstseins werden.

Zum Beispiel kann der Tennisspieler wegen seiner hochgradigen Bewusstheit infolge  seines wachen Bewusstseins sofort angemessen auf die Aktion seines Gegenspielers reagieren.

Dabei untersucht die Psychologie  als Wissenschaft vor allem die normalen  Zustände der Psyche, hingegen die Psychiatrie  die abnormen bzw. die kranken, so wie sie bei den psychischen Störungen in Form der psychopathologischen Phänomene und in Form der unterschiedlichen psychischen Symptomenkomplexe vorkommen.

Neurophysiologisch betrachtet wirkt das Bewusstsein wie eine Linse die die neuronalen Aktivität in einem Bereich des Nervensystems  befördert.

Man kann daher auch sagen, dass als Folge des Bewusstseins die neuronalen Funktion  in diesem Bereich des zentralen Nervensystem  befördert wird.

Es ist das Bewusstsein also ein Ergebnis der Leistung des Nervensystems falls dieses durch einen bestimmten Grad und eine bestimmte Art der neuronalen Aktivität dieses psychische Phänomen leistet.

Deswegen kann man auch sagen dass das psychische Phänomen des Bewusstseins durch einen bestimmten neuronalen Prozess hervorgebracht wird.

Das normale Erleben ist nämlich die Folge der normalen Aktivität der Nervenzellen des Nervensystem insbesondere derjenigen des zentralen Nervensystems und hier vor allem des Gehirns – und hier wiederum des Hirnstamms – im Verbund mit anderen Zellen, besonders den Sinneszellen und denen der Sinnesorgane.

Hingegen entstehen als Folge der gestörten neuronalen Funktion abnorme bzw. krankheitswertige Phänomene in Bezug auf Psyche und Körper. So können dadurch bedingt etwa psychopathologische Phänomene auftreten, und in Bezug auf den Körper abnorme körperliche Phänomene und  abnorme körperliche Symptome – also abnorme körperliche Sensationen – wie sie etwa im Zustand einer Krankheit oder gesundheitlichen Störung vom kranken Subjekt erlebt und in Bezug auf den Körper teils physisch/physiologisch/physikalisch/chemisch/biochemisch etc. gemessen werden können (zum Beispiel: erhöhte Körpertemperatur, abnormer Puls, abnorme Herzaktivität, wie sie sich in der auffälligen Herzstromkurve (EKG) manifestiert usf.).

Aus der Sicht der Heilkunde und hier aus der Medizin im Sinne der universitären Medizin (Schulmedizin) und der Psychiatrie – aber auch aus Sicht der Alternativmedizin, Komplementärmedizin und Psychosomatik – und ebenso aus Sicht der Psychologie und Psychotherapie – ist in diesem Zusammenhang festzuhalten, dass das normale Bewusstsein auf die normale bzw. die weitgehend normale respektive ungestörte körperliche Funktion angewiesen ist.

Falls die körperliche Funktion gestört und dadurch das Erleben beeinträchtigt ist, was im Zustand einer gesundheitlichen Störung der Fall ist, dann wird dies von der betroffenen Person durch das beeinträchtigte Befinden bzw. durch die Befindlichkeitsstörung erlebt.

Die gesundheitliche Störung bzw. die Krankheit führt also zum Bewusstsein des krank seins bzw. des sich krank Fühlens und man kennt demgemäß etwa die Befindlichkeitsstörung die man als Benommenheit/als Kraftlosigkeit/als Energielosigkeit usf. bezeichnet.

Dank des eigenen Bewusstseins weiß die Person Bescheid über ihre Befindlichkeit, ihren Zustand, ihre Situation, ihre Gegebenheiten – sie weiß also etwa Bescheid über ihre  Orientierung in Bezug auf Ort, Zeit, Situation und sonstige Gegebenheiten.

Das Bewusstsein ist also ein psychisches Phänomen, wie es in der Psyche der Person durch den mentalen Prozess entsteht und durch das Wort Bewusstsein sprachlich benannt und intellektuell kommuniziert wird.

Dabei wird das normale Bewusstsein in der Psychologie als Wissenschaft systematisch untersucht, hingegen in der Psychiatrie im Zusammenhang von psychischen Störungen und es kann hier ein  Psychiater/eine Psychiaterin durch den persönlich erhobenen psychischen Befund den Zustand der gestörten Psyche der betroffenen Person psychopathologisch begründet in der psychiatrischen Diagnostik erfassen und fachlich durch die psychopathologischen Begriffe beschreiben.

Demgemäß ist das gestörte Bewusstsein als psychisches bzw. als psychopathologisches Phänomen ein wesentliches Kriterium von vielen psychischen Störungen.

Auch im Zusammenhang von neurologischen Störungen treten Bewusstseinsstörungen auf und hat man daher in der Neurologie etwa die neurologischen Begriffe: Somnolenz, getrübtes Bewusstsein, Koma, Wachkoma, epileptischer Dämmerzustand usf. beschrieben und im Zusammenhang dieser neurologischen Störungen definiert. Es ist hierbei die neurologische Funktion also beeinträchtigt dass neben anderen neurologischen Phänomenen auch Störungen des Bewusstseins auftreten die typisch für gewisse neurologische Störungen sind und daher wesentliche Merkmale der entsprechenden neurologischen Diagnose. Demgemäß ergibt sich nicht selten aus dem neurologischen Befund ein Hinweis auf die zugrunde liegende neurologische Störung.

Auch im Zusammenhang von anderen gesundheitlichen Störungen bzw. Krankheiten kommt es zu mehr oder weniger lang andauernden Bewusstseinsstörungen (Bewusstseinstrübung: etwa bei entgleistem Diabetes Mellitus, bei Nierenversagen, bei Leberversagen,  bei sonstigen massiven Stoffwechselstörungen etwa durch gestörte Hormonproduktion etwa bei Hypothyreose und ebenso bei Hyperthyreose treten auffallende psychische Phänomene auf die oftmals auch das Bewusstsein in diskreter bis hin zu ausgeprägter Form betreffen.

In der Medizin und hier insbesondere in der Neurologie bezeichnet der Begriff Bewusstsein den Grad der Wachheit/die Ansprechbarkeit und damit die Vigilanz.

(lateinisch conscientia „Mitwissen“, altgriechisch συνείδησις syneídēsis „Miterscheinung“, „Mitbild“, „Mitwissen“; vgl. mit dem Wikipedia Artikel).

Man kann also sagen, dass aus der Sicht Biologie das Bewusstsein eine Leistung bzw. eine Funktion des Nervensystems ist, die im Wesentlichen infolge der neuronalen Aktivität des zentralen Nervensystems, insbesondere der des Gehirns entsteht, wobei hier die Aktivität des retikulären Aktivierungssystems – bekannt auch als aufsteigendes Arousal-System – den Grad der Bewusstheit des Bewusstseins bestimmt.

In Bezug auf diese Funktion des Nervensystems betrachtet zeichnet sich das Bewusstsein durch die Besonnenheitdie Orientierung und andere psychische und neurologische Phänomene aus.

Der Begriff „Bewusstsein“ hat also mit dem „Wissen“ der Person über das eigene „Sein“ in psychischer- und in körperlicher Hinsicht zu tun, insofern die „bewusste“ Person über sich selbst Bescheid weiß und sie etwa den Sinn und Zweck ihrer Handlung versteht, und sich der Funktionstüchtigkeit etwa der Bewegungen mehr oder weniger bewusst ist. Demgemäß ist die „bewusste“ Person in ihrer Situation und auch in sonstiger Hinsicht orientiert und sie handelt deswegen besonnen und geordnet und damit normal.

Erkenntnistheoretisch betrachtet wird das Bewusstsein durch den Begriff der Idee erkannt. Ich erkenne mein eigenes Bewusstsein also durch die systematische Einheit der Idee, wenn ich die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasse (vgl. mit Kant Zitat 7). Man kann, das was man unter dem Begriff Bewusstsein versteht also nur als Gegenstand in der Idee erkennen bzw. mir vorstellen und daher nur denken.

Das Ganze kann ich also nicht geradezu erkennen, sondern ich kann mich dem Ganzen als Idee durch das Schema der Idee nur nähern (wie dies Karl Jaspers in seinem Buch „Allgemeine Psychopathologie“ schreibt vgl. mit Jaspers Zitat).

Mit Worten von Immanuel Kant kann man sagen, dass diese Einheit als der Begriff der Idee im eigenen Bewusstsein als die systematische Einheit der Idee erscheint, wenn ich Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasse (vgl. mit Kant Zitat 7).

Im Zustand des normalen bzw. klaren Bewusstseins ist man sich seiner selbst, der Umgebung, der Zeit, des Ortes, der Situation und auch in sonstiger Hinsicht quantitativ und qualitativ ausreichend bewusst.

Dabei wird im Zustand des klaren Bewusstseins das Selbstbewusstsein erfahren und es kann die Person dank dieses Wissens über das eigene Sein Aussagen machen, etwa über den momentanen Zustand ihres Befindens.

Der Grad des Bewusstseins bewegt sich zwischen den Polen der vollkommenen Bewusstheit, dem Tagtraum bis hin zum Traum im Schlaf und anderen psychischen Zuständen und es können krankheitsbedingt krankheitswertige Bewusstseinsstörungen auftreten, wie bereits vorangehend angedeutet.

Man kann auch sagen: das Bewusstsein ist ein biologisches Phänomen, insofern Lebewesen, insbesondere höhere Lebewesen zum Erleben eines mehr oder weniger ausgeprägten Bewusstseins fähig sind.

Dabei entsteht das Bewusstsein als Folge der neuronalen Funktion des hoch entwickelten Nervensystems. Dabei weiß man infolge der alltäglichen und klinischen Erfahrung, insbesondere aus Studien der Neurophysiologie und Neuroanatomie dass die neuronale Aktivität, insbesondere die in der formatio retikularis den Grad der Wachheit bestimmt. Es ist also die Aktivität der Nervenzellen in bestimmten Bereichen des Nervensystems bzw. in bestimmten neuronalen Netzwerken die wesentlich den Grad der Wachheit bestimmt und damit für das Wissen um das eigene Sein verantwortlich ist. Man denke hier z. B. an den Unterschied im Bewusstsein zwischen dem Zustand der vollen Wachheit und dem Zustand im Schlaf bzw. im Traum respektive beim Träumen.

In anderer Hinsicht bewirkt die Abnahme der neuronalen Aktivität in den genannten Bereichen ab einem gewissen Punkt den Eintritt des natürlichen Schlafs. Man kann also sagen, dass die normale Aktivierung von gewissen Strukturen im zentralen Nervensystems, insbesondere im Hirnstamm die Aktivierung des Gehirns und hier vor allem im Kortex wesentlich zur Folge hat und dadurch das normale Wachbewusstsein bewirkt. Dabei sind der Zustand des Organismus, insbesondere der Zustand des Nervensystems (Grad der bestehenden Müdigkeit, allenfalls eine vorliegende Erschöpfung, inzwischen eingetretene Erholung durch neuronale Vorgänge und Stoffwechselvorgänge im Sinne eines reset) ferner Impulse aus den Sinnesorganen (Sehen, Hören, Riechen, Tastsinn, Geruchsinn) wesentliche Faktoren der komplexen Ursache die den Grad des Wachbewusstsein und damit den Zustand des Bewusstseins bewirkt.

Es leistet hier die geordnete neuronale Funktion also das was das Bewusstsein bewirkt und damit bei gänzlicher Wachheit die volle Bewusstheit, das optimale Vermögen zur Konzentration, die optimale Fähigkeit zur Reaktionsbereitschaft, sodass das Lebewesen bestmöglich reagieren und agieren kann. Dabei ist hier der Aktivitätszustand der Formatio reticularis (retikuläres Aktivierungssystem) entscheidend der den Grad der Vigilanz bestimmt.

Neben dem Zustand des normalen Bewusstseins – mit mehr oder weniger stark ausgeprägter Wachheit, kennt man die Zustände mit eingeschränktem Bewusstsein (als Folge der geringeren Aktivierung durch die Formatio retikularis) – bis hin zum Schlaf. Genannt sei an dieser Stelle der Tagtraum, das Dösen.

Neben diesen natürlich fluktuierenden Zuständen des Bewusstseins kennt man die krankheitsbedingten Bewusstseinsstörungen wie sie zum Teil bereits oben stehend genannt worden sind.

Das normale Bewusstseins tritt im  der Zustand der Wachheit in Erscheinung, wohingegen im tiefen Schlaf keine Bewusstheit und damit auch kein Bewusstsein vorherrschend ist. Besondere Bewusstseinszustände können im Halbschlaf, in der Trance und auch in der Hypnose auftreten. Und man kennt auch die in anderer Hinsicht beeinträchtigte Zustände des Bewusstseins, wie sie im gestörten Schlaf (Schlafwandeln, Traumwandeln, Somnambulismus) und bei den sonstigen Schlafstörungen auftreten können.

Es hängt der Unterschied im Zustand des Bewusstseins also von der Aktivität des Nervensystems ab, die das variable psychische Phänomen bewirkt.

Aus der Sicht des Yoga oder der Meditation ist das Bewusstsein das Wissen um das Sein das als Zentrum des Selbst erfahren wird.

Das Bewusstsein ohne einen konkreten Inhalt kann man als „reines Bewusstsein“ bezeichnen. Es ist dies das Bewusstsein, wie es im Rahmen der meditativen Praxis durch die Achtsamkeit kultivierbar und letztlich bewusst erfahrbar wird.  (vgl. mit Nisargadatta Zitat 8)

Man muss den Zustand des Bewusstseins aus der eigenen Erfahrung kennen, um zu verstehen was Bewusstsein ist. Würde man einer Person erklären was Bewusstsein ist, ohne dass die Person einen solchen Zustand aus dem eigenen Erleben, also aus der eigenen Erfahrung kennt, so könnte sie diese Erklärung bzw. dieses Phänomen nicht verstehen.

Aus der Erfahrung weiß man, dass der Zustand des Bewusstseins fluktuierend ist. Der Bewusstseinszustand pendelt normalerweise zwischen dem hellen Wachbewusstsein und dem Schlaf. Man kennt auch die besonderen Bewusstseinszustände, die von diesen Zuständen abweichen, etwa den Erlebniszustand eines Tagtraumes, oder den Zustand des Traumes wie er im Schlaf auftritt, oder den hypnoiden Zustand, den man auch als Trance bzw. als Trance-Zustand bezeichnet, den Zustand des übermüdet Seins, den Zustand der Ekstase usf. Ferner kennt man krankhafte Bewusstseinszustände, etwa den Bewusstseinszustand eines Schlafwandlers, oder den schwer gestörten Bewusstseinszustand einer Person im Delir, im Wachkoma und überhaupt die psychischen Störungen mit schwer veränderten Bewusstseinszuständen, etwa im Rahmen einer Psychose.

Normales Wachbewusstsein geht mit der Fähigkeit der normalen sinnlichen Wahrnehmung und der kritischen Unterscheidung einher. Eine normal bewusste Person ist in der Lage die aufgenommenen Reize adäquat sinnlich aufzunehmen und sodann innerseelisch zu verarbeiten. Eine solche Person kann also normal denken und normal Gedanken entwickeln und assoziieren, und es ist eine solche Person auch in der Lage adäquat zu reagieren. Dabei werden diese kognitiven Prozesse von situationsgemäß variierenden Gefühlen begleitet.

Bewusstsein ist also ein Zustand bei dem man sein inneres Zentrum bewusst erlebt, man erlebt dabei also einen Zustand der inneren Zentrierung.

Die Beurteilung des Bewusstseinszustandes erfolgt entweder auf der Grundlage der Mitteilungen psychischen Symptome der betroffenen Person, die den Bewusstseinszustand in Folge ihrer Erfahrung beschreibt, oder es erfolgt die Beurteilung des Bewusstseinszustandes durch eine andere Person, die auf der Grundlage ihrer Beobachtung den psychischen Zustand durch psychische Phänomene und Reaktionen beschreibt.

Durch diese Mitteilungen bzw. durch diese Beobachtungen gelangt die jeweilige Person, die den Bewusstseinszustand berurteilt und beschreibt zu einer Vorstellung bzw. zu einer Idee. Dabei vergleicht diese Person gleichzeitig, das was sie feststellt mit der individuellen Norm bzw. mit dem was sie (subjektiv) als normal bzw. als Norm ansieht. Mit anderen Worten die Person vergleicht den Zustand den sie unter dem Begriff der Idee auffasst mit anderen Vergleichsideen um sich sodann zu entscheiden, ob für sie der Zustand normal ist. Mit nochmals anderen Worten die erkennende Person erlangt auf Grundlage ihrer sinnlichen Wahrnehmungen und ihres Denkprozesses durch ihre Überlegung schließlich eine Idee, die sie mit anderen Ideen verglichen hat.

Durch den Vergleich des so festgestellten  Bewusstseinszustandes mit dem normalen Wachbewusstsein schließt die Person sodann auf den Bewusstseinszustand in dem die untersuchte Person sich befindet.

Da man den Bewusstseinszustand nicht „physisch“ messen und daher auch nicht „physisch“ bestimmen kann, muss man das Bewusstsein „psychisch“ „er-messen“, man muss es also psychologisch und damit subjektiv mental abschätzen in was für einem Bewusstseinszustand sich eine andere Person befindet. Man kann also diese Erkenntnis nur phänomenologisch erkennen und beschreiben und auf dieser Grundlage abschätzen von welcher Art der Bewusstseinszustand ist.

Dies betrifft sowohl einen psychischen Zustand wie er im Rahmen der Normal-Psychologie zu beurteilen ist, und auch einen psychischen Zustand der krankheitswertig abnorm bzw. pathologisch ist. Demgemäß kennt man in der Psychiatrie die verschiedenen Formen einer Störung des Bewusstseinszustandes, wie bereits oben stehend beschrieben, die man durch die unterschiedlichen Begriffe auf der Grundlage der Phänomenologie bzw. auf der Grundlage der unterschiedlichen Psychopathologie beschreibt..

Ein besonderer Bewusstseinszustand stellt das sogenannte Wachkoma dar.

Der Beobachter stellt bei einem solchen Zustand, wie er zuvor beschrieben wurde etwa sichtbare Phänomene und Reaktionen fest, und schließt sodann aus der Idee, die er dabei erlangt auf den vermuteten Erlebniszustand bzw. auf den vermuteten Bewusstseinszustand bzw. auf die vermuteten vorhandenen psychischen und geistigen Aktivitäten bzw. Möglichkeiten.

Dabei liefern körperliche (physische) Zusatzbefunde – wie sie etwa im Rahmen der Bildgebung, insbesondere durch die funktionelle Bildgebung (fMRT), und / oder durch die Messung der Hirnströme (EEG) – gewonnen werden können, zusätzliche Informationen und Kriterien zur Einschätzung des Bewusstseinszustandes im Sinn von Zusatzbefunden. Tatsächlich kann man jedoch allein aus derartigen „physischen“ Parametern nicht erkennen und daher auch nicht wirklich wissen was die Person subjektiv erlebt. Dies ist deswegen nicht möglich, weil ein psychisches Phänomen etwas ganz anderes ist als ein objektivierbares körperliches Phänomen, das auf der Ebene der Körperlichkeit allgemein gültig bestimmt werden kann. (vgl. mit Kant Zitat 4)

Manch ein körperliches Phänomen kann man auf der Grundlage der Körperlichkeit „physisch“ messen und auf dieser Grundlage objektiv gültig, das heißt allgemein gültig „physisch“ bestimmen. Ein psychisches Phänomen kann man jedoch nicht „physisch“ messen und auch nicht „physisch“ bestimmen, sondern kann man ein psychisches Phänomen nur subjektiv gültig auf der mentalen Ebene erfassen. Dies ist deswegen so, weil ein psychisches Phänomen etwas ganz anderes ist als ein körperliches Phänomen (vgl. mit Kant Zitat 4). Es gibt nämlich keine definierte Relation und damit keine bekannte Relation zwischen einem psychischen Phänomen auf der einen Seite und der körperlichen Ursache bzw. der körperlichen Funktion im Sinn der neuronalen Funktion auf der anderen Seite. (Weiteres dazu auf Poster 6: Diagnosis in Psychiatry – the Role of Biological Markers – an investigation in the light of Immanuel Kant`s philosophy)

Neurophysiologisch betrachtet entsteht das Bewusstsein also als Folge der neuronalen Funktion. Man kann wahrscheinlich berechtigt sagen, dass die neuronale Funktion bei jedem Individuum mit einem individuellen neuronalen Muster bzw. einem individuellen neuronalen Funktionszustand oder besser gesagt einem individuellen neuronalen Prozess einhergeht, der auf der Ebene des Nervensystems vorhanden ist bzw. abläuft.

Diese individuelle normale neuronale Aktivität geht mit einer gewissen psychischen individuellen Befindlichkeit einher und es korreliert diese normale Aktivität mit einem normalen Hirnstrombild. Man kann also ein Korrelat der normalen psychischen und geistigen Funktion elektrophysiologisch darstellen und es ergeben sich daraus gewisse Normkriterien. Genau genommen kann man jedoch aus dem Hirnstrombild, oder aus einem Bild bzw. einer Bildabfolge wie sie z.B. mittels der funktionellen Magnetresonanztomographie erstellt werden kann nicht wissen was die Person subjektiv erlebt. Ein solcher Befund liefert lediglich ein zusätzliches Kriterium, also einen Hinweis zum Aktivitätszustand wie dieser in den verschiedenen Regionen des Gehirns dargestellt werden kann – jedoch keine Aussage über den „Inhalt“ – also keine Aussage über das, was die Person subjektiv inhaltlich erlebt. Dies ist so weil ein psychisches Phänomen etwas ganz anderes ist als ein körperliches Phänomen (vgl. mit Kant Zitat 4). Man kann daher aus der Körperlichkeit im Sinn der neuronalen Funktion das psychische Erleben bzw. das psychische Phänomen nicht erkennen und auch nicht objektiv gültig bestimmen. Man kann Psychisches durch körperliche Befunde nur erläutern und erklären – wenn man das psychische Phänomen als solches bereits phänomenologisch erfasst hat. Man kann also Psychisches nicht durch Körperliches bzw. Physisches bestimmen sondern man kann das Bewusstsein nur durch den Begriff der Idee  erkennen der als systematische Einheit auf der Ebene der Vorstellungen bzw. auf der Ebene der Ideen im Bewusstsein der erkennenden Person erscheint. Bei diesem Begriff handelt es sich um einen regulativen Begriff. Man kann auch sagen: das  Bewusstsein ist eine dynamische Einheit,weil sich der Zustand des Bewusstseins im Laufe der Zeit mehr oder weniger ändert. Andererseits ist der Begriff dieser Einheit eine statische Einheit solange der Zustand der Bewusstheit anhaltend ist.

Egal ob die betroffene Person ihren psychischen Zustand bzw. ihren Bewusstseinszustand selbst beschreibt und charakterisiert, oder ob eine andere Person den Bewusstseinszustand einer Person beschreibt und diesen durch Merkmale und deren Benennung charakterisiert, immer handelt es sich um eine Vorstellung bzw. eine Idee, die die Person in ihrem Bewusstsein erlangt (vgl. mit Kant Kitat 7). Es handelt sich dabei also um ein Erkenntnisobjekt das als mentales Erkenntnisobjekt im Bewusstsein der erkennenden Person erscheint. Mit anderen Worten es handelt sich dabei  nicht um ein „physisches“ Objekt, das man auf der Grundlage von physischen Merkmalen bzw. auf der Grundlage seiner physischen Beschaffenheit objektiv gültig bestimmen kann (vgl. mit Kant Zitat 7), sondern es handelt sich immer um ein psychisches Phänomen das eine Person subjektiv erlebt.

Weil man einen solchen Zustand also nicht auf ein körperliches Objekt zurückführen kann (vgl. mit Kant Zitat 7) – und ihn daher auch nicht objektiv gültig bestimmen kann – handelt es sich immer um ein nur subjektiv fassbares Phänomen.

Mit anderen Worten: man kann den Bewusstseinszustand einer Person niemals objektiv erfassen.

Allerdings kann man die unterschiedlichen Formen einer Bewusstseinsstörung in vielen Fällen durch eine körperliche Ursache erklären und damit die Beeinträchtigung des Bewusstseins neurobiologisch/biologisch/biochemisch – oder durch sonst eine Ursache physisch begründet verstehen.

Psychologisch betrachtet ist das Bewusstsein also ein psychologisches Phänomen bzw. ein psychisches Phänomen , das bewusst erlebt wird und der Qualität und Quantität/Intensität sowohl aus Sicht des erlebenden Subjekts wie auch aus Sicht der beobachtenden Person verschieden sein kann.

Man unterscheidet zum Beispiel in der Neurologie das normale Bewusstsein vom mehr oder weniger stark getrübten Bewusstsein, vom somnolenten (=schläfrigen) Bewusstseinszustand, bis hin zum Koma, dem Zustand der Bewusstlosigkeit  (-> Wikibeitrag). Das Wachkoma, welches auch als Bewusstsein im appallischen Syndorm (-> WikiBeitrag) bezeichnet wird, ist dadurch charakterisierbar dass die Person zwar „wach“ ist, jedoch die höhere Hirnfunktion nicht mehr intakt ist bzw. diese hochgradig beeinträchtigt ist, wie dies etwa infolge einer Hirnschädigung durch Sauerstoffmangel bei Herzstillstand oder durch eine sonstige Ursache eingetreten ist.

Psychotherapeutisch betrachtet existiert das Bewusstsein als Gegenpol zum Unbewussten.

Psychiatrisch betrachtet unterscheidet man bezüglich der Bewusstseinzustände das normale Wachbewusstsein vom Stupor (-> Wikibeitrag), vom Rausch (-> Wikibeitrag), vom Delir (-> Wikibeitrag) und anderen krankheitswertig gestörten Bewusstseinszuständen.

Zoologisch betrachtet ist das Bewusstsein ein psychisches Phänomen das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von hoch entwickelten Tieren erlebt wird – und hängt im konkreten Fall – wie beim Menschen – vom momentanen Aktivierungszustand des zentralen Nervensystems ab. Normalerweise schwankt dieser Aktivierungsgrad auch beim höher entwickleten Tier zwischen dem Wachbewusstsein und dem Schlaf. Bei gewissen Tieren kennt man auch das Phänomen des Winterschlafes, der offensichtlich zustande kommt, weil durch das Absinken der Körpertemperatur und durch den dadurch veränderten Stoffwechsel die neuronale Aktivität vermindert und verändert ist und daher in diesem Zustand die normale Weckbarkeit bzw. die normale Aktivierbarkeit des Nervensystems nicht bzw. nur eingeschränkt gegeben ist. Infolge des niedrigen Aktivitätszustandes spart sich das Tier Energie und es kann daher die lange Winterzeit mit den vorhandenen Energiereserven überleben.

Auch aus der Praxis des Yoga kennt man – ähnlich dem Winterschlaf bei Tieren – besondere Zustände des Bewusstseins mit reduzierter neuronaler Aktivität. Es gibt Yogis die man als Fakire bezeichnet, die mit wenigen Atemzügen über längere Zeiträume ihr Auslangen finden, und es soll sogar  Fakiere geben die ohne aktive Lungenatmung – also offensichtlich lediglich durch die Atmung über die Haut – vorübergehend das Auslangen finden.

An dieser Stelle kann man noch anmerken, dass das Bewusstsein aus der Sicht der Meditation ein psychisches Phänomen ist das sich fortlaufend entwickelt. Aus dem normalen Bewusstsein heraus entwickelt sich infolge der meditativen Praxis die größere Bewusstheit. So wie man lernpsychologisch betrachtet sagen kann, dass sich das Bewusstsein beim Menschen fortlaufend entwickelt – kann man dies auch aus der Sicht der Meditation sagen. Durch die im Yoga oder in der Meditation bewusst praktizierte Innenschau entwickelt sich Bewusstsein, und damit auch das Erkennen der inneren Zusammenhänge. Damit entwickelt sich das innere Verstehen. Es kommt damit also zu einer Erweiterung des Bewusstseins und damit zur Erweiterung dessen, was man über sich selbst und die Dinge weiß, ohne dass neue Informationen von außen hinzukommen. Es handelt sich dabei also um eine Art des inneren Lernens das unabhängig von den äußeren Dingen stattfindet. Selbstverständlich findet diese Art des inneren Lernens in geringerem Umfang auch sonst im Laufe des Lebens statt, ohne dass jemand sich einer meditativen Praxis bedient. In diesem Sinn kann man sagen dass man im Alter zu größerer Bewusstheit gelangt. Zweifelsohne ist es jedoch so, dass die meditative Praxis bzw. die Praxis der Achtsamkeit oder eine sonstige Praxis die diese Innenschau fördert zur Vertiefung dieser inneren Entwicklung und Erfahrung beiträgt und man wird damit fähig achtsamer und rücksichtsvoller zu leben. Man kann also sagen: aus der Sicht der Mediation entwickelt sich in Folge der Achtsamkeit die Bewusstheit.

Aus der Sicht der Psychologie und des Geistes betrachtet kann man sagen, dass das Bewusstsein das psychische Phänomen ist das die Person befähigt Zusammenhänge zu erkennen. In dem die Person ihre Aufmerksamkeit auf einen Sachverhalt/ein Thema/eine Fragestellung/ein Problem etc. richtet, kann sie den Zusammenhang erkennen. In gewissen Fällen kann sie diesen infolge der erlangten Einsicht sinnvoll verstehen und erklären. Kraft ihres Bewusstseins ist der Person das sinnvolle Denken in Begriffen möglich. Insbesondere ist ihr dadurch die vernünftige Überlegung möglich. Man kann daher sagen, dass die Person kraft ihres klaren Bewusstseins ihren Verstand und ihre Vernunft voll zur Geltung bringen kann – und damit die bestmöglichen Entscheidungen und Handlungen in die Wege leiten kann.

Man kann auch sagen: durch das Bewusstsein kann die Person kraft ihres Denkvermögens Einsicht und persönliches Wissen erlangen, das vorerst subjektives Wissen ist. Dabei wird von ihr der Zusammenhang durch die systematische Einheit der Idee erkannt. Nicht selten gewinnt die Person diese Einsicht allerdings durch die unbewusste Überlegung – und kann man in diesen Fällen sagen, dass die Antwort aus dem Unbewussten ins Bewusstsein gelangt. Ein Beispiel dazu: eine Person erwacht und hat die Lösung für das anstehende Problem gefunden.

Man erkennt damit, dass das Bewusstsein ein geistiges Phänomen ist das nicht nur auf der Ebene des Wachbewusstsein aktiv ist, sondern in mehr oder weniger stark ausgeprägt auch im Schlaf.

Auch unter den Begriffen: Baugefühl, Intuition,  kreatives Denken kennt man besondere Bewusstseinszustände in denen der mentale Prozess aktiv ist.

Fokussierung des Bewusstseins:

Das Bewusstsein kann man wie einen Scheinwerfer auf etwa richten. Das heißt man kann das Bewusstsein auf etwas absichtlich fokusieren und damit diesen Inhalt ins Zentrum rücken. Man kann sich z. B. auf das Sehen, das Hören, den Tastsinn etwa an im vorderen Bereich des Zeigefingers, auf die Körperwahrnehmung an einer bestimmten Stelle, auf das Fühlen, auf einen Gedanken oder auf sonst etwas konzentrieren und damit diesen Inhalt fokussieren. Die Fähigkeit des Bewusstseins zur Fokussierung zeichnet also dieses psychische Phänomen aus.

Dabei ist ein derartiger Vorgang mit mehr oder weniger bewusster Anstrengung und mit mehr oder weniger Konzentration verbunden. Ebenso ist die Verdrängung ein mehr oder weniger aktiver Vorgang. Hingegen ist im Zustand der psychischen Entspannung das Bewusstsein letztlich ungerichtet und damit frei flottierend.

Normalerweise bewegt sich das Bewusstsein natürlich zwischen Zuständen der aktiven Konzentration und der Ungerichtetheit.

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(letzte Änderung 04.08.2021, abgelegt unter: Bewusstsein, Definition, Diagnostik, Heilkunde, Medizin-Psychotherapie-Yoga-Meditation, Medizin, Neurologie, Phänomen, Psyche, Psychiatrie, psychische Störung, Psychologie, Wissen)

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