Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

selbstregulierendes System

Ein selbstregulierendes System ist ein System das ein Zentrum anstrebt.

Man kann auch sagen: ein selbstregulierendes System ist ein System das der Selbstregulation unterliegt und durch interne Vorgänge dieses Zentrum/diesen Wert/Sollwert anstrebt bzw. ab diesem Schwellenwert reagiert.

Dabei bewirken in der Regel Rückkoppelungsmechanismen diese Funktion.

Nachfolgend ein paar Beispiele für selbstregulierende Systeme:

Ein biologische System ist in der Regel ein selbstregulierendes System.

So beruht zum Beispiel der Stoffwechsel in einer Zelle, auf einem selbstregulierenden System. Oder es beruht der Stoffwechsel in einem höher entwickelten Organismus bzw. Lebewesen weitgehend auf einem selbstregulierenden System. Dabei spielt hier das Nervensystem eine wesentliche Rolle in dieser selbstregulierenden Funktion.

Auch die Psyche des Menschen ist weitgehend ein selbstregulierendes System, insofern sie z. B. bestrebt ist die psychische Spannung abzubauen.

In diesem Sinn hat etwa der Schlaf eine wesentliche ausgleichende bzw. selbstregulative Funktion.

In der Technik hat man viele selbstregulierende Systeme entwickelt um diverse Funktionen zu leisten (Beispiel: Temperaturregulation in einem Wohnraum) usf.

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(letzte Änderung 24.02.2020, abgelegt unter: Biologie, Definition, Funktion, Medizin, System)

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