Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

peripheres Nervensystem

Das periphere Nervensystem ist der Bereich des Nervensystems der peripher vom zentralen Nervensystems gelegen ist.

Aus der Sicht der Anatomie betrachtet ist das periphere Nervensystem der Teil des Nervensystems der außerhalb des Gehirnschädels und des Spinalkanals gelegen ist, und er umfasst daher die peripheren Nerven bzw. die peripheren Nervenbahnen. Damit sind also die einzelnen peripheren Nerven gemeint und auch die Nervengeflechte (Plexus bzw. Plexi), wie sie von den zusammenfließenden Nervenwurzeln gebildet werden, nachdem diese aus dem Spinalkanal ausgetreten sind.

Aus der Sicht der Neurophysiologie betrachtet ist das periphere Nervensystem das Leitungssystem in dem die Nervenimpulse der Nervenzellen nämlich die Aktionspotentiale an den Bestimmungsort geleitet werden. Es werden also im peripheren Nervensystem die Aktionspotentiale über die efferenten Bahnen in die Peripherie geleitet und umgekehrt kommen Aktionspotentiale über die afferenten Bahnen von der Peripherie ins zentrale Nervensystem. Damit gelangt über das periphere Nervensystem einerseits die Information ins Rückenmark und dann weiter ins Gehirn. Und umgekehrt werden vom zentralen Nervensystem über das periphere Nervensystem die Impulse an den Ort des Wirkens geleitet.

Aus der Sicht der Neurophysiologie kann man auch sagen, dass das periphere Nervensystem die Funktionseinheit ist, die den Datentransfer über weite Strecken effizient und schnell ermöglicht.

Neben dem Begriff des peripheren Nervensystems und dem Begriff des zentralen Nervensystem kennt man auch den Begriff des Vegetativen Nervensystems und andere Funktionseinheiten des Nervensystems.

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(Letzte Änderung 07.12.2020, abgelegt unter: Begriff, Biologie, Definition, Einheit, Gutachten, Medizin, Nervensystem, Neurologie, Psychiatrie, Psychologie, Wissenschaft)

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