Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Vermeidungsverhalten

Als Vermeidungsverhalten wird ein Verhalten bezeichnet das darauf abzielt ein unangenehmes Gefühl oder eine Unannehmlichkeit (bis hin zu einer Bedrohung) zu vermeiden.

Es handelt sich beim Vermeidungsverhalten also um eine verstehbare Reaktion, die beabsichtigt einem unangenehmen Erlebnis aus dem Weg zu gehen.

In diesem Sinn kann man das Vermeidungsverhalten verstehen und durch die entsprechende Verhaltensweise erklären.

Man kennt den Begriff des Vermeidungsverhaltens in der Psychiatrie (Psychologie) im Rahmen der Suchttherapie, weil hier die süchtige Person in vielen Fällen sich angewöhnt hat eine gewisse Substanz einzunehmen um unangenehme Gefühle zu vermeiden. Zum Beispiel die Angst gibt in vielen Fällen Anlaß ein gewisses Vermeidungsverhalten zu entwickeln und zum Beispiel Alkohol oder Beruhigungsmittel (Tanquilizer) zu konsumieren. In diesem Sinn spielt bei einer Sucht bzw. bei einer Suchtentwicklung das Vermeidungsverhalten oftmals eine wesentliche Rolle.

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(letzte Änderung 10.7.2016, abgelegt unter psychologischer Begriff, Definition, Psyche, Erleben, Psychologie, Psychiatrie, Sucht)

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