Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Konzentrationsstörung

Eine Konzentrationsstörung ist eine Störung bei der die Konzentration gestört ist.

In psychischer Hinsicht bzw. in geistiger Hinsicht ist eine Konzentrationsstörung ab einem gewissen Ausmaß eine psychische Störung, die zu einer Störung im Denken führt. Es ist eine Konzentrationsstörung also bei leichter Ausprägung ein normales psychisches Phänomen wie es im Rahmen der Psychologie untersucht wird oder es ist dies bei stärkerer Ausprägung ein psychopathologisches Phänomen wie es entweder in der Psychologie oder in der Psychiatrie untersucht und diagnostisch erfasst wird.

Es ist eine Konzentrationsstörung eine Form einer kognitiven Störung bei der die Assoziation und damit die geistige Konzentration und somit die geistige Zentrierung gestört ist.

Man kann somit auch sagen: eine  Konzentrationsstörung ist eine Assoziationsstörung.

In der Psychologie kennt man die Konzentrationsstörung wie sie etwa in Folge der Ermüdung bzw. bei der Übermüdung und der Erschöpfung auftritt.

In der Psychiatrie kennt man bei verschiedenen psychischen Störungen Konzentrationsstörungen. Bekannt sind die Konzentrationsstörungen wie sie bei einer Depression auftreten – oder wie sie bei gesundheitlichen Störungen auftreten, die man als Burnout bzw. als Burnout-Syndrom bezeichnet.

Ferner kennt man die eigenartigen Konzentrationsstörungen wie sie bei den psychischen Störungen vom Typ der Schizophrenie auftreten die der Psychiater Eugen Bleuler treffend beschrieben hat. Ferner kennt man die Konzentrationsstörungen wie sie bei der Manie und der Schizo-affektiven Störung auftreten. Und man kennt die Formen der Konzentrationsstörungen wie sei bei einem Organischen Psychosyndrom (OPS) und schließlich bei der Demenz auftreten.

Eine funktionelle Form einer Konzentrationsstörung kann per Zufall bzw. durch eine beliebige Störung ausgelöst auftreten, ohne dass man eine Ursache nennen kann. In manchen Fällen denkt man jedoch, dass eine solche Form einer Konzentrationsstörung in der Folge eines Komplex auftritt, und man spricht dann unter Umständen von einer Neurose bzw. von einer neurotischen Störung.

In diesem Sinn gibt es bei vielen psychischen Störungen Konzentrationsstörungen, die entweder körperlich bedingt oder psychisch bedingt oder in Folge einer sonstigen komplexen Ursache bedingt versteht und demgemäß erklärt.

Das phänomenologische Gegenteil von der Konzentrationsstörung ist das ungestörte Vermögen der Konzentration und man kennt in diesem Zusammenhang den Begriff des Konzentrationsvermögens.

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(letztes Änderung 10.10.2013, abgelegt unter psychologischer Begriff, psychiatrischer Begriff, Definition, Psychiatrie, Psychologie, Psychopathologie)

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