Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Arroganz

Die Arroganz ist die Folge der Selbstüberschätzung.

Eine Person die sich und ihre Position überschätzt ist geneigt sich unter Umständen arrogant zu verhalten, eben weil, sie sich und ihren Wert  überschätzt.

Eine Person die nicht im Sinn der Aufklärung aufgeklärt ist wird also unter Umständen geneigt sein sich arrogant zu benehmen, weil sie den Sachverhalt und die  Situation verkennt. Generell wird eine solche Person geneigt sein, sich überheblich sein und sich demgemäß verhalten. Es gibt also einen großen Unterschied zwischen der Arroganz und dem Stolz.

Eine Folge der Arroganz ist der fehlende Respekt.

Der fehlende Respekt in Verbindung mit der überhöhten Einschätzung des eigenen Werts führt zu arrogantem Verhalten, weil die arrogante Person den Sachverhalt verkennt und sie sich ein falsches Werturteil bildet. Es ist also das arrogante Verhalten die Folge eines falschen Urteils und somit die Folge der vorhandenen Dummheit insofern diese Person den Sachverhalt verkennt.

Dabei kann die arrogante Person in anderer Hinsicht richtige Urteile bilden – aber eben in der Einschätzung des eigenen Wertes im Vergleich zum Wert der anderen Person – gegenüber der sie sich arrogant benimmt – verkennt sie die Situation und hat sie sich ausgehend von der falschen Wertvorstellung ein falsches Werturteil gebildet.

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(letzte Änderung 02.08.2017, abgelegt unter: Definition, psychologischer Begriff, philosophischer Begriff)

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