Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Selbstbewusstsein

Das Selbstbewusstsein ist das Bewusstsein das man von sich selbst hat.

Es ist das Selbstbewusstsein also das Verständnis in Bezug auf das Bewusstsein das eine Person über sich selbst entwickelt hat.

Das Selbstbewusstsein entsteht auf der Grundlage der persönlichen Eigenheiten und der persönlichen Erfahrung.

Man kann auch sagen: das Selbstbewusstsein entsteht auf der Grundlage des eigenen Wesens und der persönlichen Erfahrung, die die Person im Laufe ihrer persönlichen Entwicklung erlangt hat.

Demgemäß entwickelt sich das Selbstbewusstsein in der Person infolge der Individualität und der persönlichen Erlebnisse im Laufe des Lebens.

Durch das Selbstbewusstsein entsteht das Bewusstsein des Ichs.

Das Selbstbewusstsein ist also ein psychisches Phänomen das sich im Laufe des Lebens entwickelt.

Daher spricht man etwa in der Psychologie und auch in der Psychiatrie von geringem, angemessenem oder übersteigertem Selbstbewusstsein der Person, wie dies etwa im Rahmen einer psychischen Störung vorkommen kann oder wie es sonst infolge einer Störung der Psyche etwa also Folge geistigen Behinderung auftritt.

Erkenntnistheoretisch bzw. philosophisch betrachtet wird das Selbstbewusstsein auf der Grundlage einer Idee erkannt, die in der Form des Begriffs dieser Idee im Bewusstsein der erkennenden Person als systematische Einheit erscheint (vgl. mit Kant Zitat 7).

Psychologisch betrachtet entsteht der Begriff des Selbstbewusstseins auf der Ebene des Vorstellungen. Und es wird das Selbstbewusstsein von einer Person in der Selbstreflexion erkannt und damit erlebt. Es handelt sich dabei also um ein psychisches Phänomen.

Biologisch betrachtet korreliert das Selbstbewusstsein mit einer gewissen neuronalen Funktion die auf der Ebene des Nervensystems entsteht. Man kann daher auch sagen, dass das Selbstbewusstsein mit einem gewissen neuronalen Muster korreliert.

Das Selbstbewusstsein ist in der Psychologie, in der Psychiatrie und auch in der Psychotherapie ein wichtiges psychisches Phänomen – das sowohl im Rahmen der Normalpsychologie wie auch im Rahmen der verschiedenen psychischen Störungen von Bedeutung ist.

Auch in Bereichen der Medizin und auch in anderen Disziplinen ist das Selbstbewusstsein von großer Bedeutung, weil viel davon abhängt ob eine Person etwas mit gutem Selbstbewusstsein unternimmt, oder es ihr an Selbstbewusstsein mangelt und sie mit schlechtem Selbstwertgefühl etwas unternimmt, wenn etwa infolge eines schlechten Selbstbewusstseins eine Beschaffenheit des eigenen Körpers nicht akzeptiert wird, obwohl andere Personen an dieser Eigenheit keinen bemerkenswerten Mangel erkennen.

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(letzte Änderung 05.08.2017, abgelegt unter: psychologischer Begriff, Bewusstsein, Definition, Krankheit / gesundheitliche Störung, Psyche, Psychologie, Psychiatrie, Psychopathologie, Psychotherapie)

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