Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Auf dieser Seite finden Sie meine Publikationen und Präsentationen zur Thematik: Erkennen und Diagnostizieren in der Psychiatrie und Medizin unter besonderer Berücksichtigung der Philosophie von Immanuel Kant   Link zu allen Kant Zitaten ……………………………………………………………………………………………………….. Nachfolgend die Veröffentlichungen: November 2010 Poster 6 in PDF Format Diagnosis in Psychiatry – the Role of Biological Markers – an investigation in the light of […]

Gegenstand schlechthin

August 19th, 2009

Ein “Gegenstand schlechthin“ – im Sinne von Immanuel Kant – ist eine Einheit, die mir tatsächlich als Gegenstand gegeben ist. Es handelt sich dabei also um ein Erkenntnisobjekt das objektiv gültig bestimmt bzw. objektiv gültig erkannt werden kann. Ein solches Erkenntnisobjekt ist dem Untersucher also als Objekt oder Faktum gegeben (vgl. Kant Zitat 7). Man kann auch sagen: […]

Gegenstand in der Idee

August 19th, 2009

Ein “Gegenstand in der Idee“ im Sinne von Immanuel Kant ist eine Einheit, die mir nur auf der Ebene der Vorstellungen, also nur auf der „Ebene der Ideen“ als mentaler Gegenstand (geistiger Gegenstand) nämlich nur als systematische Einheit (der Idee) bzw. nur als der Begriff der Idee gegeben ist (vgl. mit Kant Zitat 7). Es handelt sich dabei […]

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In diesem Beitrag wird ein Teil der Vorrede von Immanuel Kant zur ersten Auflage zu seiner Schrift: Kritik der reinen Vernunft wiedergegeben. „VORREDE Die menschliche Vernunft hat das besondere Schicksal in einer Gattung ihrer Erkenntnisse: daß sie durch Fragen belästigt wird, die sie nicht abweisen kann, denn sie sind ihr durch die Natur der Vernunft selbst aufgegeben, die […]

“Gehen wir aber von dieser Restriktion der Idee auf den bloß regulativen Gebrauch ab, so wird die Vernunft auf so mancherlei Weise irre geführt, indem sie alsdenn den Boden der Erfahrung, der doch die Merkzeichen ihres Ganges enthalten muß, verläßt, und sich über denselben zu dem Unbegreiflichen und Unerforschlichen hinwagt, über dessen Höhe sie notwendig […]

“Der hypothetische Gebrauch der Vernunft aus zum Grunde gelegten Ideen, als problematischer Begriffe, ist eigentlich nicht konstitutiv, nämlich nicht so beschaffen, daß dadurch, wenn man nach aller Strenge urteilen will, die Wahrheit der allgemeinen Regel, die als Hypothese angenommen worden, folge; denn wie will man alle mögliche Folgen wissen, die, indem sie aus demselben angenommenen […]

Die neue Ausgabe des Artikels finden Sie hier.

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” Die Vernunft kann aber diese systematische Einheit nicht anders denken, als daß sie ihrer Idee zugleich einen Gegenstand gibt, der aber durch keine Erfahrung gegeben werden kann; denn Erfahrung gibt niemals ein Beispiel vollkommener systematischer Einheit. Dieses Vernunftwesen (ens rationis ratiocinatae) ist nun zwar eine bloße Idee, und wird also nicht schlechthin und an […]

„Es ist ein großer Unterschied, ob etwas meiner Vernunft, als ein Gegenstand schlechthin, oder nur als ein Gegenstand in der Idee gegeben wird. In dem ersteren Falle gehen meine Begriffe dahin, den Gegenstand zu bestimmen; im zweiten ist es wirklich nur ein Schema, dem direkt kein Gegenstand auch nicht einmal hypothetisch zugegeben wird, sondern welches […]

“Aus einer solchen psychologischen Idee kann nun nichts anderes als Vorteil entspringen, wenn man sich nur hütet, sie für etwas mehr als bloße Idee, d.i. bloß relativistisch auf den systematischen Vernunftgebrauch in Ansehung der Erscheinungen unserer Seele, gelten zu lassen. Denn da mengen sich keine Gesetze körperlicher Erscheinungen, die ganz von anderer Art sind, in die […]

” So fängt denn alle menschliche Erkenntnis mit Anschauungen an geht von da zu Begriffen, und endigt mit Ideen. Ob sie zwar in Ansehung aller drei Elemente Erkenntnisquellen a priori hat, die beim ersten Anblicke die Grenzen aller Erfahrung zu verschmähen scheinen, so überzeugt doch eine vollendete Kritik, daß alle Vernunft im spekulativen Gebrauch mit diesen […]

”So enthält die reine Vernunft, die uns anfangs nichts Geringeres, als Erweiterung der Kenntnisse über alle Grenzen der Erfahrung zu versprechen schiene, wenn wir sie recht verstehen, nichts als regulative Prinzipien, die zwar größere Einheit gebieten als der empirische Verstandesgebrauch erreichen kann, aber eben dadurch, daß sie das Ziel der Annäherung desselben so weit hinaus […]

“So fängt denn alle menschliche Erkenntnis mit Anschauungen an, geht von da zu Begriffen, und endigt mit Ideen.” (Ende des Zitats) Zitat aus Band IV, Gesammelte Werke, Immanuel Kant: “Kritik der reinen Vernunft” (Transzendentale Dialektik, Von der Endabsicht der natürlichen Dialektik), Seite 604) Suhrkamp Taschenbuchausgabe, herausgegeben von Wilhelm Weischedel, 1. Auflage 1974, ISBN  3-538-27653-7 . (abgelegt unter […]

“Das Führwahrhalten ist eine Begebenheit in unserem Verstande, die auf objektiven Gründen beruhen mag, aber auch subjektive Ursachen im Gemüte dessen, der da urteilt, erfordert. Wenn es für jedermann gültig ist, so fern er nur Vernunft hat, so ist der Grund desselben objektiv hinreichend und das Fürwahrhalten heißt alsdenn Überzeugung. Hat es nur in der besonderen […]

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