Erinnerungsfähigkeit

Die Erinnerungsfähigkeit ist die Fähigkeit einen Inhalt aus dem Gedächtnis hervorzuholen. Man kann auch sagen: die Erinnerungsfähigkeit ermöglicht das psychische Phänomen des Erinnerns. Die Erinnerungsfähigkeit setzt also voraus, dass zu einem früheren Zeitpunkt der Inhalt ins Gedächtnis eingespeichert worden ist. Daher setzt die Erinnerungsfähigkeit im Rahmen der psychischen Funktion die Merkfähigkeit voraus. Biologisch betrachtet wird die Erinnerungfähigkeit bei höheren Lebewesen …

Merkfähigkeit

Die Merkfähigkeit ist die Fähigkeit sich etwas zu merken. Es ist die Merkfähigkeit also das Vermögen einen Inhalt im Gedächtnis zu behalten. Man kann auch sagen: die Merkfähigkeit ist das Vermögen den Inhalt ins Gedächtnis aufzunehmen und dort – wie in einem Speicher – zu bewahren. Dabei bilden die Merkfähigkeit und die Erinnerungsfähigkeit die wesentlichen Teil-Funktionen der Gedächtnisfunktion. Anmerkung: anstelle von …

Merkfähigkeitsstörung

Eine Merkfähigkeitsstörung ist eine Störung der Merkfähigkeit. Die betroffene Person kann die Information nicht in ihr Gedächtnis einspeichern, und daher sich nicht merken. So kann sie etwa den Inhalt/Sachverhalt/das Erlebnis nicht im Speicher /einspeichern/bewahren/behalten. Sie kann ihn deswegen zu einem späteren Zeitpunkt auch nicht aus dem Gedächtnis hervorholen, sie kann insbesondere einen bestimmten Gedächtnisinhalt nicht – oder nur erheblich verzögert durch eine Assoziation …

Gedächtnisstörung

Eine Gedächtnisstörung ist eine Störung bei der das Gedächtnis in seiner Funktion gestört ist. Es ist bei einer Gedächtnisstörung also die Bereitstellung einer früher eingespeicherten Information beeinträchtigt. Dabei kann die Gedächtnisstörung ein Merkmal einer psychischen Störung sein, wie diese in der Psychiatrie als krankheitswertige Störung der Gesundheit somit als Krankheit diagnostiziert wird. Oder es ist die Gedächtnisstörung eine Störung des mentalen Prozesses, wie diese als natürliche …

freier Wille

Der freie Wille ist der Wille der unabhängig von Beeinflussung und von Zwang besteht. Es ist der freie Wille also der spontane Wille der aus der Freiheit heraus  entsteht (vgl. mit Kant Zitat 24). Der „freie Wille“ ist ein Begriff in der Rechtsprechung der zum Ausdruck bringt, dass die betroffene Person ihren Willen unabhängig von einer Beeinflussung frei erklärt. (-> Weiteres dazu -> WikiBeitrag) …

Wille

Der Wille ist das Streben infolge der bewussten Wahl. Es beruht der Wille also auf der bewussten Entscheidung der Person. Beispiel: die Person möchte ihren letzten Willen durch ein Testament erklären. Damit ist der Wille das Streben etwas bewusst zu unternehmen oder zu unterlassen. Hinter dem Willen steckt also eine zielgerichtete Absicht. Damit entspringt der Wille einer intendierten Vorstellung. Der Wille entsteht im Bewusstsein des …

Dysfunktion

Eine Dysfunktion ist eine beeinträchtige Funktion. Man kann auch sagen: Eine Dysfunktion ist eine gestörte Funktion. Es ist eine Dysfunktion somit eine Funktionsstörung. Man findet, dass praktisch jede Funktion gestört sein kann. Demgemäß kennt man in den verschiedensten Bereichen dysfunktionale Abläufe bzw. Dysfunktionen. In der Heilkunde kann z.B. die körperliche Empfindung im Sinn einer Dysfunktion gestört sein und man spricht dann …

ätiologische Einheit

Eine ätiologische Einheit ist eine Einheit, die durch die Ursache bestimmt ist. Zum Beispiel ist in der Neurologie die Diagnose: Meningokokken Meningitis eine ätiologische Einheit und es ist dies somit eine ätiologische Diagnose. Oder es ist die neurologische Diagnose: ischämischer Infarkt eine ätiologische Einheit. In der Inneren Medizin sind die Einheiten: Herzinfarkt, Leukämie, Pneumonie usf. ätiologische Einheiten, weil bei all …

Selbstbewusstsein

Das Selbstbewusstsein ist das Bewusstsein das man von sich selbst hat. Es ist das Selbstbewusstsein also das Verständnis in Bezug auf das Bewusstsein das eine Person über sich selbst entwickelt hat. Das Selbstbewusstsein entsteht auf der Grundlage der persönlichen Eigenheiten und der persönlichen Erfahrung. Man kann auch sagen: das Selbstbewusstsein entsteht auf der Grundlage des eigenen Wesens und der persönlichen Erfahrung, die die Person …

tolerant

Tolerant ist wer eine andere Sichtweise und Handlungsweise gelten lässt. In der Regel ist die Toleranz die Folge der richtigen Kognition also die Folge des richtigen Erkennens. Wer erkennt, dass man einen Zusammenhang so, oder auch anders sehen kann, der wird tolerant sein. Hingegen wird eine Person die dies nicht erkennt unter Umständen intolerant sein, insbesondere wenn sie eine gewisse Machtposition innehat …