Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Medizin-Psychotherapie-Yoga-Meditation

Auf dieser Seite und dem zugehörigen blog: Medizin-Psychotherapie-Yoga -Meditation finden Sie von mir verfasste Beiträge zu diesem Themenbereich.

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nachfolgend die Links zu einigen ausgesuchten Beiträgen des blog:

Yoga

Meditation

Einleitung zum Thema: Medizin-Psychotherapie-Yoga-Meditation

Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Psychotherapie und der Meditation

Über den Ursprung der Psychotherapie und Meditation

Statements zum Thema: Yoga-Meditation-Psychotherapie-Medizin

Yoga-Definition

Yoga

Innerer Zeuge

Zentrierung

Anspannung und Entspannung

Theorie versus Praxis

 Meditation und gesundheiliche Störungen

 Achtsamkeit

Achtsamkeit – bestärkt das Positive und schwächt das Negative

alle Zitate: Yoga – Meditation

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Einleitung zum Thema: Medizin-Psychotherapie-Yoga-Meditation:

Wir leben in einer Zeit, in der für viele Menschen Informationen aus der Medizin und Psychotherapie verfügbar sind. Anderseits haben uns auch die Informationen über Yoga und Meditation erreicht und haben nicht wenige Menschen auch schon durch eigene Erfahrungen den Nutzen dieser Praktiken kennengelernt.

Diese Seite und die Beiträge auf dem blog möchten einen Beitrag zur Bekanntmachung dieser meditativen Praktiken leisten und dazu beitragen, dass dieses Wissen vermehrt Eingang und Anwendung in der medizinischen Praxis findet.

Ich persönlich, bin davon überzeugt, dass wir Abendländer infolge der allgemein hektischer werdenen Lebensart einen großen Bedarf an solchem Wissen – und noch mehr an derartiger Praxis haben – teils um die Gesundheit zu erhalten und teils um sie wieder zu erlangen.

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Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Psychotherapie und der Meditation

Um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der Psychotherapie und der  Meditation hervorzuheben, sei es erlaubt einzelne Aspekte akzentuiert begrifflich darzustellen – auch wenn dies in absoluter Form natürlich nicht zutrifft.

Selbstverständlich kommen „meditative Elemente“ in vielen psychotherapeutischen Praktiken vor – je nach Methode und Lehre – mehr oder weniger ausgeprägt. Andererseits enthalten meditative Praktiken – je nach Art der meditativen Praxis – mehr oder weniger „psychotherapeutische Elemente“.

Akzentuiert formuliert kann man sagen: Die Psychotherapie erforscht die Seele von „außen“ durch die Anwendung von Theorien und daraus resultierendem Verständnis und entsprechenden Erklärungen.

Der Betroffene sucht nach Verständnis und Erklärungen für sein so sein und der Therapeut stellt Fragen und gibt eventuell Antworten (Erklärungen / Deutungen) ab. Derjenige, der Psychotherapie in Anspruch nimmt sucht also unter Beihilfe des Therapeuten vermehrtes Verständnis für seine Situation um sodann eine Problemlösung zu finden.  Die Psychotherapie kommt also zur Anwendung wenn eine Fragestellung, wenn ein „Problem“ besteht.

In der Meditation betrachtet (erforscht) die Person ihre eigenes „so sein“, ihre Psyche, von „innen.“ Der Meditierende sucht für sich (primär) keinen „Weg“,  sondern die Praxis der Meditation ist der „Weg“ und das „Ziel“. Der, der Meditation praktiziert „schaut“, was sich im Laufe der Zeit, infolge der meditativen Erfahrung ergibt bzw. erfährt er im Laufe der Zeit wohin ihn der „Weg“ führt.

Die Psychotherapie ist im wissenschafts orientierten Abendland entstanden und methodisch entwickelt worden. Meditation wird überall auf der Welt, seit jeher, besonders aber im beschaulichen Morgenland, praktiziert und ist dort durch Jahrtausende hindurch kultiviert und entwickelt worden.

Übrigens JedermannFrau befindet sich auf dem „Weg“ und entwickelt sich fortwährend – auch wenn man sich dessen gar nicht bewusst ist.

Auch wenn man keine systematische Meditation betreibt und auch wenn man sich nicht in Psychotherapie begibt, hat das, was man erlebt und was man tut Einfluss auf die persönliche Entwicklung.

Daher kann man berechtigt sagen: Jede Person befindet sich auf ihrem persönlichen Weg. Es macht jedoch einen Unterschied aus, ob jemand einfach nur „so“ vor sich hinlebt oder ob jemand mit Achtsamkeit lebt und bewusst eine meditative Praxis, welcher Form auch immer, betreibt.

Mit anderen Worten es macht einen Unterschied, ob man über die Dinge „reflektiert“ (=philosophiert) und ob man „meditiert“ bzw. mit besonderer Achtsamkeit das eigene „So sein“ erlebt oder ob keine solche Kultur betrieben wird.

Es macht also einen Unterschied aus, ob jemand eine Kultur der Achtsamkeit „pflegt“, indem er bewusst auf gewisse Dinge achtet, oder ob er unreflektiert auf die inneren und äußeren Reize reagiert, so wie sie sich gerade im Lauf der Zeit ergeben.

Gleicherweise macht es auch einen Unterschied aus, ob jemand beim Auftreten eines Problems oder einer gesundheitlichen Störung mit der er selber nicht mehr klar kommt, sich in Therapie / Psychotherapie begibt und sich unter Beihilfe mit gewissen Fragen und Themen beschäftigt oder ob er dies nicht macht.

Das was der Mensch tut, mit wem er es tut, und auf welche Art und Weise er es tut – alles beeinflusst seine Entwicklung.

Es gilt also der Spruch: „alles wirkt“.

und besonders wirkt das, was den Menschen „beeindruckt“, was er versteht und was er nicht versteht

und was ihn wiederholt beeindruckt – hat um so mehr Einfluss auf seine Entwicklung.

also all das was wir reglemäßig tun – beeinflusst uns infolge der ständigen Wiederholung besonders.

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Über den Ursprung der Psychotherapie und Meditation

Psychotherapie und Meditation wurden in unterschiedlichen Kultur- und Denkwelten entwickelt bzw. haben diese Denkwelten das eine und das andere in hochentwickelter Form hervorgebracht.

Bekanntlich versteht man unter Psychotherapie die „Heilbehandlung der Seele“ nach gewissen etablierten, „wissenschaftlichen“ Methoden. Die meisten Psychotherapeutischen Methoden sind im Laufe des letzten Jahrhunderts, vorallem in Europa und den USA entwickelt worden. Die Meditation wurde schon vor Jahrtausenden an vielen Orten, vorallem aber in Asien, von Einzelnen praktiziert und lernte dort der Schüler das Meditieren jeweils vom Lehrer.

In  der Psychotherapie spricht man vom Therapeuten („Behandler“) und von der Person die sich in Therapie begibt oder sich „therapieren lässt“. In der Meditation ist der Lehrer für sich auf dem „Weg“ und folgt der Schüler inspiriert durch das Beispiel des Lehrmeisters seinem eigenen „Weg“. Natürlich kann jemand auch von verschiedenen Lehrmeistern sich ein Beispiel nehmen bzw. beeinflussen ihn deren Lehren und Praktiken.

In der Psychotherapie werden von manchen Fachleuten Ansprüche des „Wissens“ (im Namen der Wissenschaft) erhoben, welche zum Teil gerechtfertigt sind und zum Teil nicht gerechtfertigt sind (mehr dazu finden Sie auf der Seite Medizinische Diagnose und dem blog Medizinische Diagnostik).

In der Meditation wird die Innenschau praktiziert und werden damit individuelle Erfahrungen gemacht, welche ansonsten nicht in diesem Ausmaß auftreten würden. Ansprüche des „Wissens“ (im Sinne der Wissenschaft) werden in Bezug auf die meditative Praxis nicht erhoben wenn gleich der Meditierende infolge dieser Erfahrungen sich auf eine Art und Weise entwickelt wie er sich sonst nicht in dem Ausmaß entwickeln würde. Über diese Erfahrungen kann er sich auch bis zu einem gewissen Grad mit Anderen austauschen. Schon vor mehr als 1500 Jahren hat der indische Gelehrte Patanjali in 195 Sutren (Lehrsprüchen) in  Sanskrit den Yoga-Weg beschrieben.

Neuerdings steht uns im Westen eine Fülle von Meditations-Literatur zur Verfügung und kann sich der Einzelne mit und auch ohne Lehrmeister damit auseinandersetzen und zu praktizieren beginnen. Wer will kann an einem Retreat teilnehmen und sich mit Meditationsmethoden unter Anleitung vertraut machen -und unter Umständen auch  einen Meditationslehrer suchen.

Betrachtet man die frühen und späteren Formen der „seelischen Heilbehandlung“ , die Heilbehandlungen durch die Medizinmänner, Schamanen, den Tempelschlaf bei den alten Ägyptern, den Mesmerismus, aus welchem die klassische Hypnose hervorging und schließlich die anderen klassischen Methoden der Psychotherapie (die Psychoanalyse, die Daseinsanalyse, die Verhaltenstherapie etc.) welche im letzten Jahrhundert entstanden sind und heute durch ihre „Schulen“ vertreten werden. So war es schon früher bei den „seelischen Heilbehandlungen“  so wie heute, dass eine Person mit einem Problem (Anliegen) zum Therapeuten hingegangen ist, den Therapeuten konsultiert hat und dieser den Ratsuchenden nach verbalen oder nonverbalen Methoden „behandelt“ hat.

Angemerkt sei an dieser Stelle, dass natürlich auch das Gespräch mit Freunden, Bekannten, Nachbarn etc. ebenfalls wertvoll sein kann und einen positiven Einfluss haben kann und oftmals auch hat. Ungeachtet dessen kann jedoch die Psychotherapie, vermittelt durch eine Fachperson, unter Umständen besser und zielführender sein, weil die Fachperson über gewisse Sachkenntnisse verfügt die den Laienpersonen in der Regel nicht zu eigen sind.

Die meditative Praxis nimmt für sich nicht in Anspruch eine „Heilmethode„, eine Therapie  zu sein, wenngleich sie natürlich „heilende Wirkungen“ haben kann und oftmals auch hat. Im fernen Osten werden bekanntlich meditative Praktiken sogar in Firmen oder in Parkanlagen nicht nur von einzelnen Personen sondern auch von größeren Menschenmengen praktiziert.

Insofern sowohl durch die Psychotherapie wie auch durch die Meditation Einwirkungen und Auswirkungen auf die Psyche und den Körper auftreten, also dasselbe „Terrain“ beschritten wird, ist es interessant Erfahrungen aus der einen Perspektive mit Erfahrungen aus der anderen Perspektive zu vergleichen und zu diskutieren soweit dies möglich ist.

(Anmerkung: mit dem Begriff  „Seele“  ist hier die Seele im psychologischen Sinn gemeint und nicht die Seele im religiösen Sinn)

In unserer Zeit der allgemeinen Verfügbarkeit von Informationen und des Austausches finden die meditativen Praktiken der „östlichen“ Welt mehr und mehr Eingang und Verbreitung in unserer westlichen Welt und gibt es immer mehr Menschen die diese Praktiken mit großem Nutzen ausüben. Andererseits hat das westliche Denken und Handeln ebenfalls längst im Osten seinen Niederschlag und seine Verbreitung gefunden – mit all seinen  Vor- und Nachteilen.

Diese Seite möchte einen Beitrag leisten den Nutzen der meditativen Praktiken bekannt zu machen und ferner einen Beitrag leisten, damit dieses Wissen vermehrt Eingang und Anwendung in der medizinischen Praxis findet.

Während im Begriff Meditation mehr der mental, geistige Aspekt repräsentiert ist wird im Begriff Yoga das Gesamte, der körperliche Aspekt und der geistige Aspekt angesprochen.

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Statements zum Thema: Yoga-Meditation-Psychotherapie-Medizin

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Der Mensch ist ein Ganzes und Teil eines größeren Ganzen.

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Um über das Ganze Aussagen in Worten treffen zu können muß das Ganze in „Teile“, das heißt in „Begriffe“, das heißt in Worte „zerlegt“ werden – damit wir darüber sprechen und denken können.

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Die menschliche Sprache bzw. die menschlichen Sprachen bestehen aus solchen Worten.

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In den verschiedenen Sprachen haben sich zum Teil dieselben Worte entwickelt, zum Teil haben sich andere Worte entwickelt und entsprechen sich daher die Wortinhalte nur zum Teil.

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Im lateinischen Wort  jugum = Joch, Verbindung, Vereinigung steckt das indogermanische Wort Yoga

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Yoga meint also Verbindung, Vereinigung.

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Je nach Verständnis wird unter Yoga mehr der körperliche Aspekt des Yoga gemeint oder mehr der meditativ geistige wie in den Sutren des Patanjali wo die körperlichen Übungen, die Asanas nur in einzelnen Sutren erwähnt werden.

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Das Bewußtsein ist ein Ganzes und umfasst den Körper und die Seele

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Durch unsere Art des – notwendigerweise partikularen – Denkens geht uns das „Ganze“ auf Kosten der „Teile“ verloren.

Das heißt unser Bewußtsein umfasst meist nicht das Ganze sondern sind wir uns nur eines Teiles bewußt.

Da wir meist mit Aufgaben und Problemen befasst sind – sind wir uns meist nur der momentan präsenten „geistigen“ Themen (z.B.  der beruflichen Aufgabe, den privaten Fragen etc.) bewusst und mit diesen befasst.

Gerade das körperliche, die körperliche Sphäre die körperliche Wahrnehmung und Befindlichkeit gerät dadurch aus dem Zentrum des Bewußtseins.

Wir merken zum Beispiel gar nicht wie angespannt unsere Muskeln sind bwz. merken wir dies erst wenn ein Schmerzsignal in einem verspannten Muskel auftritt.

Oder wir merken nicht sogleich ob eine Speise bekömmlich ist oder nicht, sondern bemerken dies erst im Nachhinein.

Das heißt in vielerlei Hinsicht ist unsere Achtsamkeit mangelhaft und sind wir uns der Dinge nicht bewusst.

Medizinisch technisch gesprochen könnte man sagen unsere Meßorgane sind mangelhaft und merken wir nicht was vorgeht bzw. merken wir erst spät wenn bereits die Signallampen auf „Rot“ stehen dass etwas nicht stimmt.

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Mit anderen Worten wir sind „kopflastig“ unterwegs.

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Dadurch entstehen Probleme

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Körperliche, psychische Probleme und auch sonstige menschliche Probleme.

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Meiner Ansicht nach resultieren nicht wenige Probleme unserer „modernen“, „zivilisierten“ Welt aus dieser Wurzel.

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Yoga pflegt die Achtsamkeit, die Einheit des Bewußtseins, die Einheit von Körper und Seele.

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Yoga ist ein praktisches Tun.

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Man kann Yoga praktizieren ohne es als „Yoga“ zu benennen.

Entscheidend ist also die Handlung, das Tun, der bewußtseinsmäßige und körperliche Vollzug.

Yoga als Praxis – ist in diesem Sinne eine Praxis um diese Dinge bewusst zu üben, zu kultivieren und zu pflegen.

Je nach dem kann Yoga mehr ein körperlicher Yoga sein oder ein meditativ geistiger Yoga oder ein Yoga bei dem beide Aspekte gleich gewichtet in Übungen gepflegt werden.

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Wenn man im Tun, bei der Arbeit, bei der Bewegung, beim Tanz, beim Singen, beim Musizieren etc. ganz „aufgeht“ dann wird die „Einheit“ praktiziert – auch wenn man dieses Tun nicht als Yoga oder Meditation bezeichnet.

Es handelt sich hier also um eine Art Yoga-Handlung auch wenn sie nicht als Yoga bezeichnet wird. Gleiches könnte man auch vom Gehen sagen wenn sich die Person des Gehens ganz bewusst ist.

Daher spricht man in diesem Fall wenn das Gehen auf diese Art und Weise praktiziert wird von Gehmeditation.

Yoga hat also mit Achtsamkeit zu tun.

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So wie die Menschen früher gelebt haben, haben sie mehr spontanen „Yoga“ praktiziert – auch wenn sie sich dessen gar nicht bewusst waren: z.B. bei der Arbeit auf dem Feld ……….

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Heutzutage ist nicht mehr so sehr die körperliche Arbeit gefordert, diese haben uns die Maschinen abgenommen. Unser Arbeit besteht meist aus „Kopfarbeit“ und fordert diesbezügliche Konzentration und Anstrengung. Damit ist es kein Wunder warum die körperliche Wahrnehmung auf der „Strecke“ bleibt.

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Frauen „erleben“ und leben in der Regel mehr „gesamthaft“ (und sind uns Männern in dieser Hinsicht überlegen ….)

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Männer sind von Natur aus „anfällig“ für „partikuläres“ Wahrnehmen und Denken (was zum Teil von Vorteil zum Teil aber auch von Nachteil ist).

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Daher haben Männer in der Regel einen noch größeren Bedarf an der Pflege der „Einheit“ als die Frauen bzw. sind Männer in gewisser Hinsicht „kopflastiger“ und „störanfälliger“ als Frauen.

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Unsere Art des Denkens ist grundsätzlich: „differenziert“, partikular, aufs konkrete Detail gerichtet, wissenschaftlich analytisch also nicht synthetisch, erlebnismäßig „einheitlich“…..

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Diese Art des Denkens bringt Vorteile mit sich (in Bezug auf die Beantwortung von konkreten Fragen) aber auch Nachteile (in Bezug auf die Störung der Harmonie des Ganzen)

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Dieses Problem kann nicht durch „wissenschaftlich“ analytisches Denken und Handeln gelöst werden (hier bemüht sich die Wissenschaft – meiner Ansicht nach – vergeblich) – sondern nur durch die Praxis des Einzelnen im Tun, – d.h. die Praxis der Übung der „Einheit“, – also z.B. die Praxis des „Yoga“ im weitesten Sinne.

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Allein die theoretische Einsicht und das theoretische Verständnis ohne die Praxis ist allerdings vergeblich (bringt nichts) – sondern nur die Praxis „bringt`s

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Übung – Gewöhnung – Gewohnheit sind von großer Bedeutung

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Das Wort Yoga kann man, wenn man will vermeiden – aber die Praxis als solche kann (soll) man nicht vermeiden, wenn man die Harmonie zwischen der Seele und dem Körper erhalten oder wieder erlangen will.

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Meditation ist die Betrachtung (die innere Schau) des „Ganzen“

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Yoga Darsana (Yoga der inneren Schau)

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Das Ziel des Yoga ist die Einheit, – die Harmonie, – also die Harmonie zwischen dem Körper und der Seele.

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Yoga ist ein praktisches Tun.

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Meditation ist ein praktisches Tun

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Die Harmonie zwischen der Seele und dem Körper ist das Ziel des Yoga

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Gesundheit bedeutet Einklang von allem

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Also hat Yoga auch etwas mit Medizin zu tun (insofern Gesundheit das Ziel der Medizin ist)

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Yoga ist nicht eine Heilbehandlung (wenngleich er die Heilung befördern kann)

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Über Yoga und Meditation zu sprechen und nachzudenken kann helfen das richtige Verständnis zu finden – aber entscheidend ist die Praxis, das Tun.

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Wichtiger (als das darüber Nachdenken) ist das praktische Tun und die Erfahrung im Tun.

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Durch das Tun entwickelt sich die Erfahrung

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Man kann Jahre lang über Meditation und Yoga reden, lesen und hören ohne einen Fortschritt zu machen – wenn man sich nicht auf die Ebene der Erfahrung begibt.

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Entscheidend ist also die Übung bzw. die Praxis, das praktische Tun.

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Es gibt Schulen und Richtungen, wahrscheinlich ohne Zahl.

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Schulen und Lehrer können helfen –  es geht aber auch ohne – und – keinesfalls sollte man sich einschüchtern lassen, – sondern jeder kann, – wenn er kann – sich selbst der beste Lehrer sein – sonst soll man sich helfen lassen oder sich an einen Lehrer wenden.

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Die Vollkommenheit ist im Keim (in der eigenen Anlage) in jeder Person vorhanden.

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Es geht nur darum diesen „Keim“ zu suchen und auf der Suche Fortschritte zu machen – sich von den erworbenen „Krusten und Schalen“ zu befreien, – das ist die Arbeit der Meditation und des Yoga.

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Der Weg endet dort wo er begonnen hat – am Anfang.

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Die Arbeit des Tuns im Yoga und der Meditation ist mehr von der Art des Nicht-Tuns anstelle eines emsigen, zielstrebigen „Handelns“ wie wir es sonst gewohnt sind.

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Das „Gewußt wie“ entwickelt sich im Laufe der Erfahrung

Das Gewußt wie ist also eine Frucht der Erfahrung und der Erkenntnis im Laufe der Erfahrung.

Diese Wissen ist – meiner Erfahrung nach – nicht ad hoc von Vorneherein wissbar – so wie ja auch sonst unser Wissen nur ein momentanes Wissen (auf der Grundlage unseres derzeitigen Wissensstandes) und nicht ein absolutes Wissen ist.

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Man sagt: der Weg ist „steil“ und die „Früchte“ der Bemühung stellen sich nicht sogleich ein. Das hat damit zu tun, dass auf dem Weg Hindernisse auftauchen und manch einer verläßt infolge der Hindernisse den Weg …

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Von den „Hindernissen“ auf dem „Weg“ wird noch mehrfach auf dieser homepage die Rede sein.

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