Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Psychiatrische Abklärung und Zusatzbehandlung bei chronischen Schmerzen

Bekanntlich werden Schmerzreize über spezielle Nervenfasern von den einzelnen Körperregionen in die zugehörigen Zentren ins Rückenmark und weiter ins Gehirn geleitet. Man hat herausgefunden, dass der Schmerz und damit das Schmerzerleben nicht nur von den Schmerzrezeptoren und Nervensignalen, die über diese Nervenfasern ins zentrale Nervensystem geleitet werden, abhängt, sondern wesentlich auch von der Verarbeitung der Nervensignale im Rückenmark und im Gehirn abhängig ist.

Diese Tatsache lässt sich therapeutisch nützen. So kann man unter anderem durch die Gabe von Antidepressiva, wie sie in der Psychiatrie in Verwendung sind, und durch andere Mittel, die Signalverarbeitung günstig beeinflussen.

Weiters spielt auch die Einstellung und die Reaktionsweise der betroffenen Person zum Schmerz bzw. zum Schmerzerleben eine wesentliche Rolle. Auch hier ergeben sich therapeutische Ansatzpunkte die genützt werden können. Es können also Therapien zum Einsatz kommen, wie sie aus der Psychotherapie bekannt sind. In diesem Zusammenhang spielt vorallem die nervliche Anspannung bzw. Entspannung eine wesentliche Rolle.

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(letztes update 8.7.2011)

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