Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

(Deutsch) Hypnose (Hypnotherapie)

Die Hypnose ist der besondere Zustand der Psyche in dem die Aufmerksamkeit des Individuums besonders ausgerichtet ist.

In der Hypnotherapie spricht man daher vom Rapport zwischen dem Hypnotisierten und dem Hypnotiseur.

Es ist die Hypnose also der psychische Zustand in dem der Zuhörer auf die Ansage mit besonderem Interesse fixiert und geneigt ist diese Mitteilung zu verinnerlichen und zu realisieren.

Dabei zeichnet sich der hypnoide Zustand durch ein eingeengtes Bewusstsein aus, insofern als Folge der Aufmerksamkeit und Konzentration das Angesagte besonders beachtet, hingegen andere Reize vernachlässigt werden.

Im Übrigen ist der hypnoide Zustand ein psychisches Phänomen wie es vor dem Einschlafen natürlich auftritt – und es ist die Hypnose daher mit dem Schlaf verwandt.

Allerdings tritt dieses Phänomen nur auf wenn dafür eine bewusste oder unbewusste Bereitschaft besteht.

Der Begriff Hypnose stammt vom griechischen Wort Hypnos (griechisch Ὕπνος „der Schlaf“).

Da die Hypnose zu therapeutischen Zwecken genutzt werden kann wird dadurch auch eine Form der Psychotherapie bezeichnet.

Psychologisch betrachtet ist die Hypnose ein Zustand der inneren Konzentration und Ausrichtung. Dabei befindet sich die hypnotisierte Person in einem Zustand zwischen dem Wachbewusstsein und Schlaf.

Man kann also sagen, dass die Hyponse ein besonderer Zustand der Psyche ist.

Es ist in der Hypnose bzw. der in der Hypnotherapie induzierte psychische Zustand ein Zustand des Bewusstseins in dem die Wahrnehmung eingeengt und in Bezug auf die Ausrichtung durch die Konzentration intensiviert ist. Es ist dies also ein Zustand der Psyche der einerseits mit einer Einengung des Bewusstseins verbunden ist und andererseits mit einer Intensivierung der Konzentration.

Es handelt sich bei der Hypnose um ein psychisches Phänomen das durch die selektive Aufmerksamkeit gekennzeichnet ist – insofern die hypnotisierte Person in einem gewissen Umfang – je nach ihrer Individualität und dem persönlichen Bezug zum Hypnotiseur / Therapeut sie den Anweisungen – die man als Suggestionen – bezeichnet, folgt bzw. sie sich durch diese Ansagen (Angebote) leiten lässt. Es kann daher diese “Ansage” die Auswahl der Assoziationen in die gewünschte Richtung beeinflussen, etwa in Richtung intendierte psychische Entspannung.

Weil der psychische Zustand der Hypnose dem Zustand im Schlaf ähnlich ist wurde er als Hypnose (von griechisch Hypnos: Ὕπνος „der Schlaf“) bezeichnet.

Die oberflächliche Hypnose entspricht dem Zustand der Trance. Wohingegen man von tiefer Hypnose spricht, wenn die im Hypnoid befindliche Person nicht reagiert bzw. nicht merklich reagiert – man kann auch sagen, wenn der Rapport stärker eingeschränkt ist. Im Nachhinein kann eine solche Person sich oftmals an die Ansage oder einen Teil der Ansage oder auch zum Beispiel an Geräusche im Raum nicht erinnern. Daher der Vergleich mit dem Schlaf, weil dies natürlich auch im Schlaf vorkommt. In diesem Sinn ist je nach der Tiefe der Trance bzw. der Hypnose die Bewusstheit phasenweise mehr oder weniger in gewisser Hinsicht eingeschränkt in anderer Hinsicht jedoch vorhanden.

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(letzte Änderung 02.06.2019, abgelegt unter: Begriff, psychologischer Begriff, Definition, Bewusstsein, Erleben, Forensik, Forensische Psychiatrie, Hypnotherapie, Gesundheit, Gutachten, Krankheit / gesundheitliche Störung, Medizin – Psychotherapie – Yoga – Meditation, Nervensystem, Neurologie, normal, Phänomen, Psyche, Psychiatrie, Psychohygiene, Psychologie, Psychotherapie, Schlaf, Spannung – Entspannung, Psychotherapie).

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