Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Kopfschmerz

Ein Kopfschmerz ist ein Schmerz der mehr oder weniger den gesamten Kopf betrifft.

Kopfschmerzen können durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden.

Bevor eine Behandlung der Kopfschmerzen erfolgt sollte der Sachverhalt medizinisch abgeklärt werden.

Dabei können im Rahmen der Abklärung der Kopfschmerzen in den meisten Fällen keine körperlichen Ursachen ausfindig gemacht werden.

Andererseits ergeben sich aus dem Bericht, aus der Krankengeschichte oftmals Hinweise dafür, unter welchen Lebensumständen und bei welchen Gelegenheiten die Kopfschmerzen auftreten.

Das Erkennen und bewusst werden dieser Umstände ist daher für die Vorbeugung der gewöhnlichen Kopfschmerzen wichtig und man erkennt damit was zukünftig unternommen bzw. unterlassen werden sollte um die kritische Schwelle, also die Schwelle an der die Kopfschmerzen auftreten, zu vermeiden.

Je nach dem momentanen Sachverhalt können auch andere Faktoren, wie die Änderung der Ernährung (Weglassen von gewissen Nahrungsmitteln), regelmäßige Bewegung, Änderungen von Lebensgewohnheiten (nicht mehr rauchen, Reduktion des Alkohol Konsums, anderes Freizeitverhalten, … ) dazu beitragen, dass die Kopfschmerzen weniger häufig auftreten.

Vor allem weniger Stress, weniger psychische Anspannung (psychische Spannung) bessere psychische Entspannung kann zur Reduktion der Kopfschmerzattacken wesentlich beitragen.

Neben der medikamentösen und sonstigen Therapie können in manchen Fällen auch psychotherapeutische Unternehmungen nützlich sein, vor allem dann wenn die psychische Spannung ein wesentlicher Faktor der Kopfschmerzen bzw. deren Ursache ist, die in den meisten Fällen eine komplexe Ursache – oder man kann auch sagen eine multifaktorielle Ursache ist.

Weil in gewissen Fällen eine besondere Ursache, nämlich eine ätiologisch fassbare Ursache somit eine ätiologische Ursache zum Auftreten der Kopfschmerzen führt – sollte wie gesagt im Fall von untypischen bzw. nicht gewöhnlichen Kopfschmerzen ein Arzt konsultiert werden und muss im gegebenen Fall eine neurologische Abklärung durch geführt werden, weil hier die neurologische Störung die Folge einer relevanten gesundheitlichen Störung sein kann, die einer näheren Abklärung bedarf. In einem solchen Fall handelt es sich beim Kopfschmerz nicht um einen Spannungskopfschmerz oder um eine Migräne oder sonst eine funktionelle Störung, sondern ist wahrscheinlich eine ätiologische Diagnose feststellbar, die den tiefer liegenden Grund des neurologischen Phänomens bzw. der neurologischen Funktionsstörung aufzeigt.

Weiteres zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Psychosomatische Störungen.

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(letzte Änderung 23.10.2017, abgelegt unter: Diverses, Krankheit / gesundheitliche Störung, Neurologie, Psyche)

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