Kant Zitat 12d – Verstand – Spontaneität des Erkenntnisses

„Wollen wir die Rezeptivität unseres Gemüts, Vorstellungen zu empfangen, so fern es auf irgend eine Weise affiziert wird, Sinnlichkeit nennen:  so ist dagegen das Vermögen, Vorstellungen selbst hervorzubringen, oder die Spontaneität des Erkenntnisses, der Verstand. Unsere Natur bringt es so mit sich, daß die Anschauung niemals anders als sinnlich sein kann, d.i. nur die Art enthält, wie wir von den Gegenständen affiziert werden. Dagegen ist das Vermögen, den Gegenstand sinnlicher Anschauung zu denken, der Verstand.“

(Ende des Zitats)

siehe bezüglich Definition auch Kant Zitat 12 a – Erklärung des Verstandes

Zitat aus Band III, Gesammelte Werke, Immanuel Kant: “Kritik der reinen Vernunft” (Transzendentale Logik, Der Transzendentalen Elementarlehre zweiter Teil, die Transzendentale Logik, Einleitung, Ideen einer transzendentalen Logik, I. Von der Logik überhaupt) Seite 97-98, Suhrkamp Taschenbuchausgabe, herausgegeben von Wilhelm Weischedel, 1. Auflage 1974, ISBN  3-538-27653-7

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